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Grafiken in Formulare und Berichte einzufügen

Einer der hauptsächlichen Anreize für den Einsatz eines Windows-Desktop-Datenbankmanagers ist die Fähigkeit, Grafiken anzuzeigen, die in Datenbanktabellen enthalten (oder damit verknüpft) sind. Frühe Windows-RDBMSs konnten Bilder anzeigen, die in individuellen Bitmap-Grafikdateien mit gebräuchlichen Formaten wie .bmp, .pcx und .tif vorlagen. Es war aber nicht möglich, die Bitmap-Daten in der Datenbankdatei selbst zu speichern.

Zum Teil wurden diese frühen Desktop-Datenbankprodukte um die BLOB-Felddatentypen erweitert (BLOB – Binary Large OBject). Ein BLOB-Feld weist variable Länge auf und kann einen beliebigen Datentyp aufnehmen, unabhängig vom Format. Andere Windows-Desktop-RDBMSs verwenden Hilfsdateien (ähnlich den .dbt-Memofeldern in dBASE), um Grafiken und andere Nichttext-Daten zu speichern. Beim Einsatz einer Hilfsdatei liefert ein Feld in einer Datenbanktabelle einen Verweis (einen sogenannten Zeiger) auf den Standort der Daten in der Hilfsdatei.

Viele Windows-Grafiken sind nicht einfach als Kopien des auf dem Bildschirm sichtbaren Pixelmusters, sondern als Kombination von Linien, Formen und Mustern gespeichert – als sogenannte Vektorgrafiken. Derartige Vektorgrafiken werden zum Beispiel von Windows-Grafikanwendungen (wie CorelDRAW! von Corel Systems und Visio von Visio Corporation) erzeugt. Microsoft Graph 97 (MSGraph8) stellt Diagramme aus den Daten von Access-Tabellen ebenfalls als Vektorgrafik dar. Die genannten Programme verwenden zwar proprietäre Dateiformate, können aber mit anderen Anwendungen über die Zwischenablage im Standard-Windows Metafile Format (.WMF) kommunizieren.

Dieses Kapitel beschreibt, wie man sowohl Bitmap- als auch Vektorgrafiken in Formularen und Berichten von Access verwendet. Außerdem erfahren Sie, wie sich Grafiken und Diagramme mit MSGraph8 aus Daten von Access 97 erzeugen lassen.

Ein gebundenes Steuerelementobjekt in ein Formular oder einen Bericht einfügen

Grafiken und andere OLE-Objekte, die in OLE-Objektfeldern von Access-Tabellen gespeichert sind, verwenden zur Anzeige ihrer Präsentation ein gebundenes Objektfeld-Steuerelement. Das gebundene Objektfeld-Steuerelement ist ein OLE-Container, in dem ein Bitmap- oder Vektorbild angezeigt werden kann. Andere OLE-Objekte, die auf den in OLE-Objektfeldern gespeicherten Daten beruhen (wie etwa Objekte des Klangrecorders und der Medienwiedergabe), sowie datenabhängige OLE-Steuerelemente verwenden ebenfalls das gebundene Objektfeld.

Bei herkömmlichen Grafiken (keine Bewegtbilder) stellt die Präsentation im gebundenen Objektfeld eine Kopie der Dateneigenschaft des Objekts dar. Animierte Bilder und Videoobjekte zeigen normalerweise das erste Bild der Animationssequenz oder des Videoclips an. Soundobjekte substituieren das Symbol des OLE-Servers, mit dem ihr Dateityp in der Registrierung verbunden ist. Ein Doppelklick auf das gebundene Objektfeld startet den OLE-Server, der für das Einfügen des Objekts in die Datenzelle eines Objektfelds Ihrer Tabelle verwendet wurde.

Kapitel 13 hat erläutert, wie man ein gebundenes Objektfeld in ein Access-Formular aufnimmt. Im vorliegenden Kapitel beschäftigen Sie sich mit den Einzelheiten für die Anzeige und die Bearbeitung einer Fotografie im Formular Personal Akte Eingabe, das Sie in den vorhergehenden Kapiteln aufgebaut haben. Außerdem erfahren Sie, wie man Fotografien innerhalb des gebundenen Objektfeldes skaliert.

Fotos in die Abfrage Personal Akte Abfrage einbinden

Die Mehrheit der Access-Anwendungen verwendet den Felddatentyp OLE-Objekt nur zum Speichern von Grafiken. Eine derartige Grafik finden Sie zum Beispiel in der Tabelle Personal der Nordwind GmbH, die ein Foto für jeden Angestellten enthält. Die Fotografie fügen Sie in Ihr Formular Personal Akte mit Hilfe des Felddatentyps OLE-Objekt ein. Das gebundene Objektfeld wird mit dem Feld Foto der Abfrage Personal Akte Abfrage verknüpft (Abbildung 20.1).

Abbildung 20.1: Das Feld Foto der Abfrage Personal Akte Abfrage in der Entwurfsansicht.

siehe Abbildung

Um die Abfrage Personal Akte Abfrage zu starten, damit Sie eines der Fotos im Paint-Fenster von Windows 95 betrachten können, führen Sie die folgenden Schritte aus:

Abbildung 20.2: Bearbeiten des Feldes Foto der Abfrage Personal Akte Abfrage.

siehe Abbildung


Nachdem ich auf eine Datenzelle im OLE-Objektfeld doppelgeklickt habe, erscheint eine Meldung, daß nicht genügend Speicher vorhanden ist oder die Anwendung nicht geeignet registriert wurde.

Beide Meldungen können bei Speichermangel auftreten. Versuchen Sie zuerst, alle anderen laufenden Anwendungen zu schließen, und doppelklicken Sie dann erneut auf die Datenzelle. Wenn Sie weiterhin die Fehlermeldung zur Registrierung erhalten, verlassen Sie Windows und starten Sie es neu. Wenn diese Methode das Problem nicht löst, öffnen Sie den Registrierungseditor (RegEdit), wählen Bearbeiten/Suchen und suchen nach dem Wert Bitmap Image. Erweitern Sie den Eintrag CLSID für Bitmap Image, und markieren Sie das Element LocalServer32. Stellen Sie sicher, daß der Wert für LocalServer32 den Standort von MSPAINT.EXE auf Ihrem PC angibt – zum Beispiel C:\PROGRA~1\ACCESS ~1\ MSPAINT.EXE. (Der Eintrag LocalServer32 enthält den DOS-Namen des Ordners, in dem Paint installiert ist: Standardmäßig C:\Programme\Zubehör.) Wenn Sie den Eintrag ändern müssen, doppelklicken Sie auf das Symbol ab in der rechten Fensterhälfte, um das Dialogfeld Zeichenfolge bearbeiten zu öffnen und den Eintrag wie erforderlich zu bearbeiten.

Windows Paint verhält sich wie andere lokale OLE 2+-Serveranwendungen, die für das Hinzufügen oder Bearbeiten der Werte (Inhalte) von Datenzellen in OLE-Objektfeldern verwendet werden.

Das Bild des Angestellten im Formular Personal Akte anzeigen

OLE-Objekte in Tabellen und Abfragen von Access lassen sich nur über das Fenster des OLE-Servers, den Sie für das Hinzufügen des Objekts in die Tabelle verwendet haben (in diesem Beispiel Paint), bearbeiten. Die Präsentation von OLE-Objekten wird allerdings im OLE-Objektfeld gespeichert und automatisch in einem gebundenen oder ungebundenen Objektfeld angezeigt. Um das Objekt zu bearbeiten, doppelklicken Sie auf das Objektfeld.

In Kapitel 13 haben Sie dem Formular Personal Akte Eingabe ein gebundenes Objektfeld hinzugefügt. Für die nächste Übung erzeugen Sie ein temporäres Formular zum Experimentieren mit gebundenen Objektfeldern. Um ein gebundenes Objektfeld in Ihr Experimentierformular aufzunehmen, damit Sie das Feld Foto Ihrer Abfrage Personal Akte Abfrage anzeigen können, führen Sie die folgenden Schritte aus:

Abbildung 20.3: Hinzufügen eines gebundenen Objektfelds in ein Formular.

siehe Abbildung

Abbildung 20.4: Anzeigen des Formulars mit dem gebundenen Objektfeld und dem eingefügten Foto.

siehe Abbildung


Das Foto des Angestellten erscheint nicht in der Formularansicht.

Wenn Sie das Foto-Feld in Ihre Abfrage einbauen und die Prozedur für das Hinzufügen eines gebundenen Objektfeldes bei geöffnetem Formular ausführen, bleibt Ihr Feld wahrscheinlich leer, wenn Sie das Formular im Ausführen-Modus anzeigen. In diesem Fall wird zwar das Foto-Feld in die Datenblattansicht Ihres Formulars eingefügt, aber die Zellen des Feldes sind mit Null-Werten besetzt. Drücken von (Umschalt)+(F9) (Erneutes Abfragen) ersetzt die Null-Werte nicht durch Bitmaps. Wenn dieses Problem auftritt, müssen Sie das Formular schließen und es dann erneut aus dem Datenbankfenster öffnen. Access startet die modifizierte Abfrage, wenn Sie das Formular öffnen – das Bild erscheint.

Alternativ können Sie ein gebundenes Objektfeld folgendermaßen erzeugen: Klicken Sie auf das Werkzeug Gebundenes Objektfeld in der Toolbox, klicken Sie auf das Feld Foto, und ziehen Sie das Feld-Symbol auf das Formular. Der zusätzliche Schritt bei diesem Verfahren ist eigentlich überflüssig, da Access automatisch ein gebundenes Objektfeld für Sie auswählt, wenn Sie ein Feld vom Datentyp OLE-Objekt in der Feldliste markieren.

Wenn Sie entweder das Werkzeug Gebundenes Objektfeld oder die Toolbox verwenden, wird die Eigenschaft Aktiviert auf Ja und die Eigenschaft Gesperrt auf Nein gesetzt. (Access 2.0 setzt die Eigenschaft Aktiviert auf Nein und die Eigenschaft Gesperrt auf Ja, wenn Sie das gebundene Objektfeld mit der Toolbox erzeugen.) Diese beiden Eigenschaften haben folgende Wirkung:


In der Formularansicht mit den Standardwerten der Eigenschaften Aktiviert und Gesperrt – Ja bzw. Nein – startet Doppelklicken auf das Foto-Objekt Windows Paint, das die Rolle der aktiven Anwendung bei der direkten Aktivierung übernimmt. Paint ist ein OLE 2.1-Server und plaziert daher seine Menüauswahlen in der Menüleiste von Access. Die Menüauswahlen Ansicht, Bild und Optionen von Paint ersetzen mehrere Menüauswahlen von Access (Abbildung 20.5). Sie können das Bitmap in Paint bearbeiten und dann die Änderungen an den OLE-Daten in der Tabelle Personal speichern, wenn Sie Paint schließen. Klicken Sie auf das Formular außerhalb des Fotos, um Paint zu schließen (zu deaktivieren).

Abbildung 20.5: Zur Bearbeitung eines Bitmap-Bildobjekts wurde Windows Paint direkt aktiviert.

siehe Abbildung

Grafikobjekte skalieren

Access stellt drei Methoden für das Skalieren von Grafikobjekten innerhalb der Grenzen eines gebundenen Objektfelds bereit. Sie können eine dieser Methoden über die Eigenschaft GrößenanpassungEigenschaft im Eigenschaftenfenster Gebundenes ObjektfeldGroessenanpassung auswählen (Abbildung 20.6).

Abbildung 20.6: Festlegen der Eigenschaft Größenanpassung eines Objektfelds.

siehe Abbildung

Die drei Optionen für den Wert der Eigenschaft Größenanpassung zeigen das Bild auf die folgende Weise an:

  • AbschneidenGroessenanpassungAbschneiden (der Standardwert) zeigt das Bild im originalen Höhen-/SeitenverhältnisHoehen-/Seitenverhaeltnis an. Dieses Verhältnis wird aus dem Maß von Höhe und Breite in Pixeln oder Zoll (bzw. cm) berechnet. Ein Pixel ist das kleinste, vom Computer darstellbare Element eines Bitmaps – ein einzelner Bildpunkt. Zum Beispiel entspricht das Höhen-/Seitenverhältnis einer Standard-VGA-Anzeige bei 640 mal 480 Pixeln einem Wert von 1,33 : 1. Wenn das gesamte Bild nicht in das Feld paßt, werden der untere oder rechte Rand des Bildes zugeschnitten. Mit ZuschneidenGroessenanpassungZuschneiden (oder CroppingGroessenanpassungCropping) bezeichnet man in der Grafik das Abschneiden von Bildteilen außerhalb eines Fensters der angegebenen Größe, wie es im oberen Teil von Abbildung 20.7 zu sehen ist.

Abbildung 20.7: Vergleich der Werte Abschneiden, Dehnen und Zoomen der Eigenschaft Größenanpassung.

siehe Abbildung

  • DehnenGroessenanpassungDehnen vergrößert oder verkleinert unabhängig die horizontale oder vertikale Abmessung des Bildes, um das Feld auszufüllen. Wenn das Höhen-/Seitenverhältnis des Feldes nicht mit dem des Bildes übereinstimmt, wird das Bild verzerrt (Abbildung 20.7 Mitte).
  • ZoomenGroessenanpassungZoomen vergrößert oder verkleinert die horizontale oder vertikale Abmessung des Bildes, so daß es in das Feld paßt und das ursprüngliche Höhen-/Seitenverhältnis beibehalten wird. Wenn das Feld ein vom Bild abweichendes Höhen-/Seitenverhältnis aufweist, bleibt ein Teil des Feldes leer (Abbildung 20.7 unten).

Die gebundenen Objektfelder in Abbildung 20.7 wurden vertikal verkürzt und horizontal erweitert, um die Effekte der Eigenschaftswerte Dehnen und Zoomen hervorzuheben.


Die Bilder in diesem Buch wurden bei einer Bildschirmauflösung von 800 mal 600 Pixeln geschossen. Wenn Sie mit der Standard-VGA-Auflösung von 640 mal 480 Pixeln arbeiten, machen sich wahrscheinlich die Effekte der Standardeigenschaft Abschneiden wesentlich stärker bemerkbar als in den hier gezeigten Bildern.

In Access läßt sich der abzuschneidende Bereich des Bildes nicht festlegen, so daß die Einstellung Zoomen für die Wahrung des originalen Höhen-/Seitenverhältnisses die beste Wahl darstellt. Wenn Sie ein Bitmap skalieren oder zoomen, erhöht sich der scheinbare Kontrast, wie es im mittleren und unteren Bild von Abbildung 20.7 zu sehen ist. Dieser Effekt hängt damit zusammen, daß bei der Anpassung des Bildes an das Feld eine gewisse Anzahl von Pixeln gelöscht wird, wodurch sich die Körnung erhöht. Bei Bitmaps mit 256 Farben (8 Bit pro Pixel) macht sich das Erhöhen der Körnung und des Kontrasts weniger bemerkbar. Die Fotos der Angestellten sind Bitmaps in 16 Farben (4 Bit pro Pixel).

Die Zoomen-Eigenschaft weisen Sie dem gebundenen Objektfeld in der Entwurfsansicht folgendermaßen zu:

  • Markieren Sie das gebundene Objektfeld Foto.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften auf der Symbolleiste, um das Eigenschaftenfenster für das gebundene Objektfeld zu öffnen. Klicken Sie auf die Registerkarte Format.
  • Klicken Sie auf das Textfeld Größenanpassung, und öffnen Sie dessen Listenfeld.
  • Wählen Sie Zoomen aus.

Das Formular mit der geänderten Eigenschaft für das Foto zeigen Sie wie folgt an:

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Formularansicht der Symbolleiste, um das Formular anzuzeigen (Abbildung 20.8).

Abbildung 20.8: Das gebundene Objektfeld mit der zugewiesenen Größenanpassung-Eigenschaft Zoomen.

siehe Abbildung

  • Wenn Ihr Feld einen leeren Bereich enthält (wie in Abbildung 20.8), kehren Sie in den Entwurfsmodus zurück, passen die Größe des Feldes an und starten das Formular erneut. Wiederholen Sie diesen Prozeß bei Bedarf, bis das Feld die gewünschten Abmessungen aufweist.
  • Wählen Sie Datei / Schließen, um Ihre Änderungen am Formular zu speichern. Als Name für das Experimentierformular eignet sich beispielsweise FotoFormular.

Mit den hier beschriebenen Verfahren können Sie ein gebundenes Objektfeld mit einem Vektorbild aus einer Zeichenanwendung, einen Sound-Clip aus einer .WAV- oder .MID-Datei oder irgendeinen anderen OLE-Objekttyp (den Sie aus dem Dialogfeld Objekt einfügen auswählen) hinzufügen.

Auf die gleiche Weise nehmen Sie ein gebundenes Objektfeld in den Detailbereich eines Berichts auf. Die Qualität des gedruckten Bildes hängt vom Typ des Bildes und vom verwendeten Laser- oder Tintenstrahldrucker ab. Vektorbilder (wie etwa mit CorelDRAW! 6.0 oder Visio 4.0 erstellte Zeichnungen) erlauben qualitativ ansprechendere Ausdrucke von Berichten als Bitmaps (vor allem bei skalierten Bitmaps). Das oben erwähnte Kontrast-Problem wirkt sich bei Ausgabe von Farbbildern in Schwarzweiß noch stärker aus.

Dateiformate für Bitmaps

Grafikdateien werden durch allgemein anerkannte Dateierweiterungen gekennzeichnet, die zur Definition der meisten (oder aller) grundlegenden Charakteristika des Formats dienen. Die folgenden Dateierweiterungen zur Kennzeichnung von Bitmaps haben den Status von »Industriestandards« für den PC erreicht. Die meisten kommerziellen Anwendungen zur Bearbeitung von Bitmaps unterstützen diese Formate, wenn auch bei einigen der Import von .GIF-Dateien nicht möglich ist. Die »Standarderweiterungen« lauten wie folgt:

  • .bmp steht für Windows-Bitmap-Dateien mit einer Farbtiefe von 1, 2, 4, 8 und 24 Bit. BMP-Dateien enthalten einen Bitmap-Informationsheader, der die Größe des Bildes, die Anzahl der Farbebenen, den Kompressionstyp (falls vorhanden) und die verwendete Palette definiert. Ein Header ist ein Datenblock in der Datei, der vor den eigentlichen Bilddaten steht.
  • .DIB kennzeichnet Device Independent Bitmap-Dateien (geräteunabhängige Bitmaps). Das DIB-Dateiformat stellt eine Variante des BMP-Formats dar. Um die RGB-Werte der verwendeten Farben zu definieren, ist im Header eine Farbtabelle untergebracht.
  • .PCX steht für Dateien, die mit Paintbrush-Anwendungen von ZSoft kompatibel sind. Das PCX-Dateiformat ist der gemeinsame Nenner bei den meisten Umwandlungen von Bitmap-Dateiformaten. Fast jede Grafikanwendung, die in den vergangenen fünf Jahren auf den Markt gekommen ist, kann PCX-Dateien behandeln. Allerdings lassen sich mit Windows Paint keine Dateien im PCX-Format speichern. (Paint geht bei PCX-Dateien vom PC Paintbrush-Format aus.) PCX-Dateien sind nach der sogenannten Lauflängenkodierung (RLE) komprimiert, wodurch sich die Größe der Bitmap-Dateien je nach ihrem Inhalt um den Faktor 3 oder mehr verringert.
  • .TIF (eine Kurzform von TIFF) bezeichnet Tagged Image Format Files. Die Entwicklung des TIFF-Formats geht auf die Firma Aldus zurück und wird jetzt von Microsoft gepflegt. TIFF-Dateien wurden ursprünglich in erster Linie für das Speichern gescannter Bilder eingesetzt, werden aber heute von einer beträchtlichen Zahl von Anwendungen (einschließlich derjenigen für Windows) als bevorzugtes Bitmap-Format verwendet.
  • Fax-Übertragungen arbeiten mit einer speziellen Version des TIFF-Formats mit Dateikomprimierung. TIFF-Dateien für konventionelle Bitmaps findet man sowohl in unkomprimierten als auch komprimierten Formaten. Ein sogenanntes »Tag« im Header der Datei definiert Informationen, die ähnlich denen im Informationsheader von BMP-Dateien sind.
  • .JPG steht für Dateien aus Anwendungen, die Komprimierungs- und Dekomprimierungsoptionen für Joint Photographic Experts Group- (JPEG-) Grafiken bieten. JPEG hat eine Standardmethode für die Komprimierung und Dekomprimierung von Standfarbbildern entwickelt. Mit speziellen JPEG-Adapterkarten läßt sich die Geschwindigkeit der Komprimierungs- und Dekomprimierungsprozesse erhöhen.
  • JPEG-Komprimierung wird oft bei Videos – insbesondere für die digitale Video-Bearbeitung – verwendet. Allerdings ist zu erwarten, daß sich im Bereich der Videotechnik die Komprimierung der Moving Pictures Experts Group (MPEG) durchsetzen wird. MPEG liefert bessere Kompressionsraten für Videobilder als die JPEG-Methode. MPEG-Komprimierung wird von DBS-Satelliten verwendet, die DirecTV und USSB-Programme zu RCA- oder Sony-Set-Top-Boxen abstrahlen. MPEG-Komprimierung erfordert spezielle PC-Adapterkarten für die Anzeige von Bewegtbildern mit dem Standard von 30 Bildern (60 Halbbildern) pro Sekunde (bzw. 25 Bildern oder 50 Halbbildern pro Sekunde in Deutschland). Allerdings läßt sich mit Pentium-PCs bei etwas geringerer Bildwiederholrate eine Software-Dekodierung realisieren.
  • .PCD (eine Abkürzung für die Handelsmarke Photo-CD der Firma Kodak) steht für Fotobilder, die mittels entsprechender Fotoeinrichtungen digitalisiert und auf CD-ROMs gespeichert werden. Photo CD-Dateien verwenden ein spezielles Komprimierungssystem, das von Eastman Kodak entwickelt wurde. Um die Bilder anzuzeigen und als PCD-Dateien speichern zu können, ist die Anwendung Photo CD Access für Windows von Kodak oder ein Bildeditor wie Adobe Photoshop oder Corel PhotoPAINT erforderlich.
  • .GIF steht für das Graphics Interchange File Format, das für die Archivierung von Bitmap-Bildern von CompuServe und anderen Online-Diensten verwendet wird. Es gibt zahlreiche Shareware- und Freeware-Programme für die Umwandlung von GIF-Dateien für alle gängigen Typen von Personalcomputern, die über das Forum Graphic Support von CompuServe (GO GRAPHSUP) verfügbar sind. GIF war das Standard-Bitmap-Format für Hintergrundbilder auf den World Wide Web-Seiten des Internet und wird zum Teil durch den Einsatz der JPEG-Kompression verdrängt.
  • .PNG steht für Portable Network Graphics-Dateien. PNG ist ein neuer Standard, der vom World-Wide-Web-Consortium (W3C) – einer Gruppe, die die »Umsetzung aller Möglichkeiten des Web« zum Ziel hat – vorgeschlagen wurde. Im PNG-Format gespeicherte Grafiken werden schneller geladen und können ohne Änderung der Bildqualität auf den verschiedensten Hardware-Plattformen (PC, Mac und andere) angezeigt werden. (Andere Grafikdateiformate erscheinen mit helleren oder dunkleren Farben oder verschieben die spezifischen Farbnuancen je nach dem für die Anzeige verwendeten System.) Das PNG-Format wurde Ende 1994 entwickelt und im Frühjahr 1995 fertiggestellt. PNG ist momentan das native Grafikbildformat für Microsoft-Office-97-Anwendungen.
  • .TGA steht für Dateien im TARGA-Dateiformat, das von Truevision für seine TARGA-Produktlinie von Grafikadapterkarten entwickelt wurde. TARGA-Karten waren die ersten, die eine relativ hohe Auflösung und ein weites Spektrum von Farben für die Bilddarstellung auf PCs durch Nutzung eines separaten Video-Monitors boten.

Wenn Ihnen keine Anwendung mit OLE-Dateiserver-Fähigkeiten zur Bildverarbeitung unter Windows zur Verfügung steht, müssen Sie Bitmap-Dateien der Formate TIF, GIF, PCD oder TGA in das BMP- oder PCX-Format konvertieren. Sie können die Konvertierungsprogramme für Bitmap-Dateien aus Microsoft Word verwenden, um eine TIF-Datei in ein neues Dokument einzufügen und dann das Bild in die Zwischenablage als Bild zu kopieren. Sie können jedoch nicht das Word-Bild, das Sie in eine Access-Tabelle mit Inhalte einfügen eingefügt haben, bearbeiten, da das Bild kein OLE-Objekt ist. Es handelt sich um ein Bitmap aus einer DDE-Verknüpfung zu Word.


Wenn Sie über eine OLE-Server-Anwendung verfügen, die das PCX-Format unterstützt, speichern Sie separate Bitmaps in PCX- und nicht in den von Windows Paint verwendeten BMP-Dateien. PCX-Dateien belegen aufgrund der RLE-Dateikomprimierung gegenüber dem BMP-Format weniger Festplattenspeicher. Strichzeichnungen (Schwarz auf einem weißen Hintergrund) werden am stärksten komprimiert, während bei fotorealistischen Bildern mit 24 Bit Farbtiefe der Kompressionsfaktor am niedrigsten ist. Die JPEG-Komprimierung, die die meisten Windows-Bildbearbeitungsanwendungen bieten, liefert bei Farbbildern eine bessere Kompression als PCX, insbesondere bei Bildern mit mehr als 256 Farben (16 Bit oder 24 Bit Farbtiefe).

Wenn Sie Ihre Bilder hauptsächlich für den Druck vorgesehen haben (wie beim Desktop Publishing) und Sie nicht über einen Farbdrucker verfügen, verwenden Sie Graustufen für vektorbasierte Bilder. Die Palette mit 256 Graustufen ist für das Drucken von Bitmap-Bildern zu bevorzugen. Konvertieren Sie Farbbilder in Graustufen, wenn Ihre Bildverarbeitungsanwendung diese Umwandlung unterstützt.

Ein ungebundenes Objektfeld in ein Formular oder einen Bericht einfügen

Bilder in ungebundenen Objektfeldern speichern ihre Eigenschaften als Daten im Bereich der .MDB-Datei, der für Formulare oder Berichte vorgesehen ist, statt in OLE-Objektfeldern. Analog zu den Methoden bei gebundenen Objektfeldern stellt der OLE-Server vorübergehend die Methoden bereit, um ungebundene Objekte zu erzeugen (oder zu bearbeiten). Nachdem Sie das ungebundene Objekt eingebettet oder verknüpft haben, liefert die Access-Anwendung die Methoden für die Anzeige der Bilder.

Der Einsatz ungebundener Objektfelder unterscheidet sich von gebundenen in folgender Hinsicht:

  • Die Eigenschaft Aktiviert der meisten ungebundenen Objektfelder setzt man auf Nein. Damit wird der OLE-Server, der diese ungebundenen Objekte bereitstellt, nicht gestartet, wenn man auf das Objekt in der Ausführen- (Formular-) Ansicht doppelklickt. In der Entwurfsansicht hat die Eigenschaft Aktiviert keine Wirkung auf die Bearbeitungsmöglichkeiten des Objekts. Normalerweise ist die Eigenschaft Aktiviert eines gebundenen Objekts auf Ja gesetzt (Standardwert, wenn das gebundene Objektfeld erzeugt wird).
  • Ungebundene Objektfelder verfügen über Eigenschaften (wie etwa Datensatzherkunft, Verknüpfen von, Verknüpfen nach und Spaltenanzahl), die nicht auf gebundene Objektfelder zutreffen. Grafiken und andere ungebundene Objekte verwenden diese Eigenschaften, um Daten in einem ungebundenen Objektfeld abzurufen oder zu präsentieren.
  • Man kann eine Master-Child-VerknüpfungMaster-Child zwischen dem Inhalt eines ungebundenen Objektfelds und dem Wert eines Felds in der zugrundeliegenden Tabelle oder Abfrage (oder mit dem in ein Textfeld Ihres Formulars eingegebenen Wert) erzeugen.
  • Multimedia-Objekte, wie Sound, Video oder animierte Grafiken, sind oft in ungebundenen Objektfeldern enthalten.

Die Beispiele in den folgenden Abschnitten zeigen die Nutzung der wichtigen zusätzlichen Eigenschaften, die bei Verwendung ungebundener Objektfelder verfügbar sind.

Ein Logo für das FormularLogo einfuegen Personal Akte Eingabe

Zu den häufigsten Grafikobjekten auf Formularen und in Berichten gehören Logos und Symbole zur Identifizierung der Firma. Das Bitmap-Beispiel in diesem Abschnitt verwendet das Bild eines Leuchtturms aus der Nordwind-Datenbank. Sie können es aber auch durch das Logo Ihrer eigenen Firma ersetzen, wenn Sie über eine entsprechende Bitmap-Datei in den passenden Abmessungen verfügen oder mit einem Scanner erzeugen. Das Erstellen eines Logos aus einer Bitmap-Datei ist Thema des Abschnitts »Das Bild-Steuerelement« weiter hinten in diesem Kapitel.

Am einfachsten läßt sich ein Bild in ein neues Formular aufnehmen, wenn man ein vorhandenes ungebundenes Objektfeld eines Formulars oder Berichts, in dem das Bild enthalten ist, in die Zwischenablage kopiert und dann aus der Zwischenablage in das neue Formular einfügt. Dieses Verfahren ist dem Kopieren von OLE-Objekten ähnlich, die für den Einsatz in anderen Anwendungen vorgesehen sind. Man kann das Bild bei Bedarf mit Windows Paint oder einem anderen OLE-fähigen Bild-Editor bearbeiten.

Das Formular Hauptübersicht der Nordwind-Datenbank enthält ein Bild, das sich leicht an das Formular Personal Akte Eingabe anpassen läßt. Allerdings ist das Bitmap in einem Bild-Steuerelement enthalten, so daß das Verfahren ein wenig komplizierter ist, als das einfache Kopieren eines ungebundenen Objektfelds von einem Formular zu einem anderen. Bevor Sie die Grafik in das Formular Personal Akte Eingabe einfügen, sollten Sie sich eine Sicherungskopie des Formulars nach folgenden Schritten anlegen:

  • Klicken Sie auf die Registerkarte Formulare des Datenbankfensters, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Kopieren in der Symbolleiste.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Einfügen in der Symbolleiste. Access zeigt das Dialogfeld Einfügen als an.
  • Tippen Sie einen Namen für die Kopie des Formulars (zum Beispiel Personal Akte Eingabe Logo) ein, und klicken Sie dann auf OK. In den folgenden Beispielen arbeiten Sie mit dieser Kopie und lassen das bisher fertiggestellte Formular Personal Akte Eingabe unverändert.

Führen Sie die nachstehenden Schritte aus, um das Logo der Nordwind GmbH von der Hauptübersicht in Ihr Formular Personal Akte Eingabe Logo zu kopieren:

  • Klicken Sie auf die Registerkarte Formulare des Datenbankfensters, und öffnen Sie das Formular Personal Akte Eingabe Logo. Ordnen Sie die Felder am oberen Rand des Formulars neu an, um Platz für das Logo zu schaffen. Hinsichtlich Größe und Plazierung der Felder können Sie sich an Abbildung 20.9 orientieren.

Abbildung 20.9: Das Formular Personal Akte Eingabe Logo mit neu angeordneten Steuerelementen, um Platz für das neue Logo zu schaffen.

siehe Abbildung

  • Wechseln Sie in das Datenbankfenster, klicken Sie auf die Registerkarte Formulare, und markieren Sie das Formular Hauptübersicht. Klicken Sie auf die Schaltfläche Entwurf, um das Formular in der Entwurfsansicht zu öffnen.
  • Markieren Sie das Nordwind-Logo durch Klicken auf den Leuchtturm. Das Logo ist ein Bild-Steuerelement, das mit Access 95 neu eingeführt wurde. Der in Kürze folgende Abschnitt »Das Bild-Steuerelement« beschäftigt sich ausführlich mit diesem Steuerelement.
  • Drücken Sie (Strg)+(C), oder wählen Sie Bearbeiten / Kopieren, um das Bitmap des Logos in die Zwischenablage zu kopieren. Schließen Sie das Formular Hauptübersicht.
  • Klicken Sie auf die Detailkopfleiste des Formulars Personal Akte Eingabe Logo, um den Detailbereich des Formulars zu markieren.
  • Wählen Sie Einfügen/Objekt, um das Dialogfeld Objekt einfügen zu öffnen. Markieren Sie Bitmap in der Liste Objekttyp, und stellen Sie sicher, daß die Option Neu erstellen gewählt ist (Abbildung 20.10).
  • Klicken Sie auf OK, um Paint mit einem leeren Bild zu öffnen, und drücken Sie dann (Strg)+(V) (oder wählen Sie Bearbeiten / Einfügen), um das Bild in das Paint-Fenster einzufügen (Abbildung 20.11). Klicken Sie außerhalb des Bildes, um die Ziehpunkte zur Größenänderung freizulegen.
  • Klicken und ziehen Sie den unteren mittleren Ziehpunkt, um den weißen (leeren) Bereich unterhalb des Bildes zu beseitigen. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit dem mittleren rechten Ziehpunkt, um den leeren Bereich rechts vom Bild zu beseitigen (Abbildung 20.12).

Abbildung 20.10: Die Einstellungen im Dialogfeld Objekt einfügen für das Öffnen einer Instanz von Paint.

siehe Abbildung

Abbildung 20.11: Kopieren des Bitmaps vom Nordwind-Logo in die geöffnete Instanz von Paint.

siehe Abbildung

Abbildung 20.12: Das Logo-Bitmap mit den entfernten weißen (leeren) Bereichen.

siehe Abbildung

  • Wählen Sie Datei/Speichern unter, und speichern Sie eine Kopie des Bitmaps als Nwind.bmp in Ihrem Arbeitsordner (in der Regel C:\EIGENE DATEIEN). Diese Bitmap-Datei verwenden Sie später in Verbindung mit dem Bild-Steuerelement.
  • Wählen Sie Datei/Beenden und zurück zu Personal Akte Eingabe Logo : Formular, um Paint zu schließen und das ungebundene Objektfeld im Formular zu plazieren. Die Standardposition des Feldes liegt in der oberen linken Ecke des markierten Bereichs Ihres Formulars (Abbildung 20.13).

Abbildung 20.13: Das in den Detailbereich des Formulars Personal Akte Eingabe Logo eingefügte ungebundene Objektfeld für das Logo.

siehe Abbildung

Access weist der Präsentation des Bildes die Eigenschaft Größenanpassung zu. Die Größenanpassung modifiziert nicht das Bild selbst. Das kopierte Bild verdeckt mehrere Steuerelemente. Dieses Problem wird korrigiert, wenn Sie das Bild im nächsten Abschnitt manipulieren.

Größenänderung und Festlegung der Eigenschaften für das ungebundene Objektfeld

Die Größenänderung und Festlegung der Eigenschaften von ungebundenen Objektfeldern entspricht weitgehend den Abläufen bei gebundenen Objektfeldern. Um das Hinzufügen des Logos in Ihr Formular abzuschließen, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  • Klicken und ziehen Sie das ungebundene Objektfeld, so daß die obere linke Ecke sowohl vom oberen als auch vom linken Rand des Detailbereichs des Formulars etwa zwei Rasterpunkte (0,2 cm) entfernt ist.
  • Verwenden Sie den unteren mittleren und rechten mittleren Ziehpunkt zur Größenänderung, um die Größe des Feldes an den verfügbaren Platz anzupassen (Abbildung 20.14).

  • Öffnen Sie das Eigenschaftenfenster, und setzen Sie die Eigenschaft Größenänderung auf Zoomen. Damit passen Sie das Bitmap an den verfügbaren Platz unter Beibehaltung des originalen Höhen-/Seitenverhältnisses an.
  • Um das Logo ist kein Rahmen erforderlich. Setzen Sie also die Eigenschaft Spezialeffekt auf Flach, die Eigenschaft Rahmenart auf Transparent, und die Eigenschaft Hintergrundfarbe auf Hellgrau (12632256), wie es Abbildung 20.15 zeigt.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Formularansicht, um das hinzugefügte Logo auf dem Formular Personal Akte Eingabe Logo anzuzeigen (siehe Abbildung 20.16).

Abbildung 20.14: Größenanpassung des abgeschnittenen Bitmaps im ungebundenen Objektfeld an den verfügbaren Platz.

siehe Abbildung

Abbildung 20.15: Festlegung der Eigenschaften für das Logo der Nordwind GmbH.

siehe Abbildung

Abbildung 20.16: Das Logo der Nordwind GmbH in der Formularansicht.

siehe Abbildung

Das Bild-Steuerelement

In den Access-Versionen vor Access 96 mußte man Bitmaps in Objektfelder einbinden. Zu Access 95 und Access 97 gehört nun das Bild-Steuerelement (vergleichbar mit dem Bild-Steuerelement von Visual Basic 4.0), mit dem sich Bitmaps (.BMP), geräteunabhängige Bitmaps (.DIB) und Dateien im Windows Metafile Format (.WMF) oder Vektorbilder im erweiterten Metafile-Format (.EMF) in Formularen und Berichten anzeigen lassen. Das ungebundene Objektfeld Ihres Formulars Personal Akte Eingabe Logo ersetzen Sie in den folgenden Schritten durch das Bild-Steuerelement:

  • Öffnen Sie Personal Akte Eingabe Logo in der Entwurfsansicht, und markieren Sie das Logo. Drücken Sie (Entf), um das ungebundene Objektfeld aus dem Formular zu löschen.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Bild der Toolbox, und ziehen Sie das Bild-Steuerelement auf die gleichen Abmessungen wie das gelöschte ungebundene Objektfeld. Es erscheint das Dialogfeld Grafik einfügen.
  • Navigieren Sie zu dem Ordner, in dem Sie die weiter vorn im Abschnitt »Ein Logo für das Formular Personal Akte Eingabe« erstellte Datei NWIND.BMP gespeichert haben (Abbildung 20.17). Wenn Sie ein anderes Bild besser finden, können Sie die .BMP-Datei in diesem Beispiel entsprechend ersetzen.
  • Doppelklicken Sie auf NWIND.BMP, oder markieren Sie NWIND.BMP, und klicken auf OK. Abbildung 20.18 zeigt das eingefügte Bild-Steuerelement. Im Gegensatz zu Objektfeldern ist bei Bild-Steuerelemente per Vorgabe das Bild mittig abgeschnitten im Rahmen angeordnet. Bild-Felder verfügen über die Eigenschaft Bildausrichtung, über die Sie die Ausrichtung des Bildes festlegen können.
  • Bei Bild-Steuerelementen sind Standardwerte für die Eigenschaften Spezialeffekt, Rahmenart und Hintergrundfarbe eingestellt, die für das Hinzufügen von Logos in Formulare geeignet sind. Daher brauchen Sie nur die Eigenschaft Größenanpassung des Bild-Steuerelements auf Zoomen zu setzen. Abbildung 20.19 zeigt das Ergebnis der vorherigen Schritte in der Formularansicht.

Abbildung 20.17: Auswahl der Datei Nwind.bmp, die weiter vorn in diesem Kapitel für das Bild-Steuerelement erzeugt wurde.

siehe Abbildung

Abbildung 20.18: Das abgeschnittene Logo der Nordwind GmbH in einem Bild-Feld.

siehe Abbildung

Abbildung 20.19: Das gezoomte Nordwind-Logo in einem Bild-Feld.

siehe Abbildung

Bild-Steuerelemente sind ungebundenen Objektfeldern vorzuziehen, wenn Sie das statische Bild aus Ihrer Access-Anwendung heraus nicht zu bearbeiten brauchen und das Bild-Steuerelement den jeweiligen Dateityp unterstützt. Bild-Steuerelemente werden wesentlich schneller geladen und verbrauchen weniger Windows-Ressourcen als ungebundene Objektfelder.

Bild-Steuerelemente verfügen außerdem über eine Vielfalt zusätzlicher Eigenschaften, mit denen Sie die Präsentation des Bildes anpassen können. Eine der nützlichsten dieser neuen Eigenschaften ist Palettenherkunft. Mit dieser Eigenschaft können Sie eine Windows-Palettendatei (.PAL) oder eine andere Grafikdatei als Quelle für einen benutzerdefinierten Satz von 240 Farben festlegen, mit dem sich das Erscheinungsbild von 256-Farben-Bitmaps verbessern läßt. Wie die Vorgänger-Versionen läßt auch Access 97 nur die Anzeige von Bitmaps mit maximal 256 Farben zu. 32-Bit-ActiveX-Steuerelemente von Drittherstellern, die für die Bilddarstellung und -bearbeitung vorgesehen sind, erlauben Ihnen die Verwendung von Bitmaps mit einer höheren Farbtiefe (16 Bit und 24 Bit).

Diagramme mit Microsoft Graph 97 erstellen

Microsoft Graph 97 (in diesem Buch entsprechend der ProgID in der Registrierung als MSGraph8 bezeichnet) ist eine 32-Bit-OLE 2.1 Miniserver-Anwendung und ersetzt MSGraph5. MSGraph8 stellt als OLE-Miniserver grafische Fähigkeiten für alle Microsoft-Anwendungen bereit. Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie man mit dem Diagramm-Assistenten MSGraph8-Diagramme in Formulare und Berichte von Access 97 einbindet.

Erstellen der Abfrage, auf der das Diagramm basiert

Die meisten im Management benötigten Diagramme gehören zur Kategorie der Zeitreihen. Sie geben Auskunft über den zeitlichen Verlauf von Finanzdaten – zum Beispiel eingegangene Bestellungen, Artikelumsätze, Bruttohandelsspannen und ähnliches. Bei kleineren Firmen stammen diese Daten aus Tabellen, deren Einträge aus Originaldokumenten (beispielsweise Bestellungen oder Rechnungen) übernommen werden und die Basis für die Zusammenfassungen bilden.

Da bei großen Firmen mit Milliarden-Umsätzen in einem einzigen Jahr mehrere Millionen Einzeldatensätze auflaufen können, werden in diesen Firmen gewöhnlich Zusammenfassungen der Einzeldaten – sogenannte Rollups – in Tabellen gespeichert. Dieses Verfahren verbessert die Leistung von Abfragen. Rollups verwaltet man auf Mainframe-Computern oft in Client-/Server-RDBMSs, die unter UNIX oder Windows NT laufen und dem Erstellen von Datenkaufhäusern (Data Warehouses) dienen. Obwohl das Zusammenfassen von Daten aus relationalen Tabellen eines der grundlegenden Prinzipien der relationalen Theorie verletzt – keine Daten in mehreren Tabellen führen und keine abgeleiteten Daten in Tabellen speichern – sind Datenbanken mit Rollup-Daten sehr verbreitet.


Der Diagramm-Assistent von Access 95 und Access 97 unterscheidet sich wesentlich vom Graph-Assistenten in Access 2.0 und den Vorgängerversionen. Während der Diagramm-Assistent automatisch eine Kreuztabellenabfrage erstellt, mußten Sie beim älteren Graph-Assistenten die Kreuztabellenabfrage selbst erzeugen. Der vorliegende Abschnitt beschreibt, wie man den Diagramm-Assistenten in der von Microsoft vorgesehenen Weise einsetzt: von einer Tabelle oder SELECT-Abfrage aus. Der Abschnitt »Ein Diagramm aus einer Kreuztabellenabfrage erstellen« weiter hinten in diesem Kapitel zeigt, wie man die Eigenschaft Datensatzherkunft eines Diagrammobjekts ändert, um eine vorhandene Kreuztabellenabfrage als Quelle der Daten zu verwenden.

Die Nordwind GmbH ist eine relativ kleine Firma, so daß es nicht erforderlich ist, die Einzeldatensätze zusammenzufassen, um eine akzeptable Abfrageleistung auf einem 486er (oder schnellerem) Computer zu erreichen. In den folgenden Schritten erstellen Sie eine Abfrage, die speziell für den Diagramm-Assistenten vorgesehen ist:

  • Öffnen Sie im Datenbankfenster eine neue Abfrage, und nehmen Sie die Tabellen Kategorien, Artikel, Bestelldetails und Bestellungen in die Abfrage auf. Zwischen den Primärschlüssel- und Fremdschlüssel-Feldern der Tabellen werden automatisch Beziehungen erzeugt.
  • Ziehen Sie das Feld Kategoriename der Tabelle Kategorien in die erste Spalte.
  • Ziehen Sie das Feld Einzelpreis der Tabelle Bestelldetails in die zweite Spalte. Geben Sie in die Feld-Zeile der Spalte den Ausdruck Betrag:[Bestelldetails].[Einzelpreis]*[Bestelldetails].[Anzahl] ein.
  • Ziehen Sie das Feld Versanddatum der Tabelle Bestellungen in die dritte Spalte. Legen Sie für diese Spalte aufsteigende Sortierung fest.
  • Fügen Sie das Kriterium Wie "*.*.95" in die Spalte Versanddatum ein, damit nur die Bestellungen von 1995 eingeschlossen werden. (In der Beispieldatenbank sind die Daten für alle zwölf Monate in 1995 verfügbar.) Abbildung 20.20 zeigt den Entwurf der Abfrage.

Abbildung 20.20: Der Abfrageentwurf für das Erstellen eines Diagramms mit dem Diagramm-Assistenten von Access 97.

siehe Abbildung

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen, um die Abfrage zu testen (Abbildung 20.21). Schließen Sie die Abfrage, und speichern Sie sie unter dem Namen AbfrDiagramm-Assistent.

Abbildung 20.21: Die Ergebnismenge der Abfrage aus Abbildung 20.20.

siehe Abbildung

Ein nichtverknüpftes Diagramm mit dem Diagramm-Assistenten erstellen

Obwohl es möglich ist, ein Diagramm unter Verwendung der Methode Objekt einfügen und Wahl des Objekttyps Microsoft Graph 97 zu erstellen, vereinfacht der Diagramm-AssistentUnverknuepfte Diagramme diesen Prozeß. Mit dem Diagramm-Assistenten können Sie zwei unterschiedliche Klassen von Diagrammen erstellen:

  • Unverknüpfte Liniendiagramme zeigen eine Linie für jede Zeile Ihrer Abfrage an. Es lassen sich auch unverknüpfte gestapelte Säulendiagramme und Mehrbereichsdiagramme erstellen.
  • Ein verknüpftes DiagrammUnverknuepfteVerknuepfte ist an den aktuellen Datensatz des Formulars gebunden, auf dem es sich befindet, und zeigt jeweils nur einen einzelnen Satz von Werten aus einer Zeile Ihrer Tabelle oder Abfrage an.

Der vorliegende Abschnitt erläutert das Erstellen eines unverknüpften Liniendiagramms auf der Basis einer Abfrage. Der nächste Abschnitt geht auf den Einsatz von MSGraph8 für die Anzeige alternativer Präsentationen Ihrer Daten in der Form von Balken- und Flächendiagrammen ein. Im letzten Abschnitt dieses Kapitels erzeugen Sie ein Diagramm, das mit einem spezifischen Datensatz einer Ergebnismenge der Abfrage verknüpft ist.

Um ein unverknüpftes Diagramm zu erzeugen, das die Daten aus der Abfrage AbfrDiagramm-Assistent anzeigt, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  • Öffnen Sie ein neues Formular, markieren Sie in der Liste Diagramm-Assistent, und wählen Sie AbfrDiagrammAssistent in der Dropdown-Liste (Abbildung 20.22). Klicken Sie auf OK, um das erste Dialogfeld des Diagramm-Assistenten zu starten.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche >>, um alle drei Felder in Ihr Diagramm aufzunehmen (Abbildung 20.23). Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter, um das zweite Dialogfeld des Diagramm-Assistenten anzuzeigen.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Liniendiagramm (die dritte von links in der dritten Zeile der Schaltflächen, die die verfügbaren Diagrammtypen anzeigen), wie es Abbildung 20.24 verdeutlicht. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter, um zum dritten Dialogfeld des Diagramm-Assistenten zu gelangen.
  • Der Diagramm-Assistent versucht, eine Kreuztabellenabfrage anhand der Datentypen des Abfrageergebnisses zu entwerfen. In diesem Fall macht der Diagramm-Assistent einen Fehler. Er nimmt an, daß Sie die Monate im Legendenfeld und die Artikelkategorien über die horizontale X-Achse (Rubrikenachse) des Diagramms angeben möchten (Abbildung 20.25).

Abbildung 20.22: Auswahl des Diagramm-Assistenten und der Abfrage, auf der das Diagramm basieren soll.

siehe Abbildung

Abbildung 20.23: Auswahl der Felder, die in das Diagramm aufzunehmen sind.

siehe Abbildung

Abbildung 20.24: Auswahl des Diagrammtyps.

siehe Abbildung

Abbildung 20.25: Der erste Versuch des Diagramm-Assistenten, den Typ der zu erstellenden Kreuztabellenabfrage zu erraten.

siehe Abbildung

  • Im Legendenfeld sollen die Kategorien und entlang der X-Achse die Monate von 1995 stehen. Ziehen Sie die Schaltfläche Kategoriename von der rechten Seite des Dialogfelds in das Ablagefeld unter der Legende, und ziehen Sie die Schaltfläche Versanddatum zum Ablagefeld unter der X-Achse. Die Aufschrift der teilweise verdeckten Schaltfläche lautet Versanddatum nach Monat (Abbildung 20.26). Sie können auf die Schaltfläche Versanddatum nach Monat doppelklicken und aus einer Vielzahl von GROUP BY-Datumskriterien auswählen, im Bereich von Jahr bis Minute. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter, um zum vierten und letzten Dialogfeld des Diagramm-Assistenten weiterzuschalten.

Abbildung 20.26: Korrigieren der vom Diagramm-Assistenten angenommenen Kreuztabelle.

siehe Abbildung

  • Tippen Sie Monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995 als Name für das Diagramm in das Textfeld. Klicken Sie (falls erforderlich) auf die Option Legende anzeigen, um die Legende Kategoriename anzuzeigen (Abbildung 20.27). Akzeptieren Sie die restlichen Standardeinstellungen.

Abbildung 20.27: Hinzufügen eines Titels und einer Legende in das Diagramm.

siehe Abbildung

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Fertigstellen, um Ihr Diagramm in der Formularansicht anzuzeigen. In der Miniaturversion, die Abbildung 20.28 darstellt, fehlen einige Monatsbeschriftungen, und die Legende liegt über dem Diagramm und der Beschriftung. Diese Probleme beseitigen Sie im nächsten Abschnitt dieses Kapitels »Entwurfsmerkmale des Diagramms modifizieren«.

Abbildung 20.28: Das vom Diagramm-Assistenten fertiggestellte ungebundene Diagramm in der Formularansicht.

siehe Abbildung

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Entwurfsansicht in der Symbolleiste, und vergrößern Sie Ihr Diagramm auf mindestens 14 cm Breite und 6,5 cm Höhe (Abbildung 20.29). In der Entwurfsansicht wird ein Beispieldiagramm von MsGraph8 angezeigt.
  • Setzen Sie die Eigenschaft Aktiviert des ungebundenen Objektfeldes auf Ja und die Eigenschaft Gesperrt auf Nein.
  • Das Diagramm befindet sich in einem ungebundenen Objektfeld, so daß Sie auf Elemente für die Datensatzmanipulation verzichten können. Markieren Sie das Formular, und setzen Sie die Eigenschaften Bildlaufleisten, Datensatzmarkierer und Navigationsschaltflächen des Formulars auf Nein.
  • Verwenden Sie die Ziehpunkte zur Größenänderung des ungebundenen Objektfelds, um einen Formularrahmen von etwa 0,3 cm um das Feld zu ziehen. Durch einen kleinen Formularbereich um das Objekt fällt die Aktivierung besser ins Auge.

Abbildung 20.29: Das erweiterte Objektfeld in der Formular-Entwurfsansicht.

siehe Abbildung

  • Speichern Sie Ihr Formular unter einem aussagekräftigen Namen, wie etwa FormularDiagrammAssistent. Kehren Sie zur Formularansicht zurück, um die Änderung von Größe und Typ des Diagramms vorzubereiten.

Wenn Sie Ihren Entwurf fertiggestellt haben, setzen Sie den Wert der Eigenschaft Aktiviert auf Nein, so daß Benutzer Ihrer Anwendung das Diagramm nicht aktivieren und den Entwurf ändern können.

Entwurfsmerkmale des Diagramms modifizieren

MSGraph8 ist ein OLE 2.1-Miniserver. Sie können MSGraph8 direkt aktivieren und den Entwurf Ihres Diagramms modifizieren. MSGraph8 unterstützt außerdem die Automatisierung, so daß Sie per Access-VBA-Code die Entwurfsänderungen automatisieren können. Dieser Abschnitt zeigt Ihnen, wie Sie mit MSGraph8 den Entwurf des Diagramms manuell bearbeiten und das Liniendiagramm in ein Flächen- oder Säulendiagramm ändern.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Diagramm zu aktivieren und den Entwurf mit MSGraph8 zu bearbeiten:

  • Zeigen Sie das Formular in der Formularansicht an. Doppelklicken Sie dann auf das Diagramm, um MSGraph8 direkt zu aktivieren. Um das Diagramm erscheint ein umlaufender Markierungsrahmen. Die Menüs von MSGraph8 ersetzen und ergänzen diejenigen von Access 97. (Der Markierungsrahmen fehlt links und oben, wenn Sie auf dem Formular keinen Platz um das Objektfeld im Schritt 11 des vorherigen Abschnitts vorgesehen haben.)
  • Ziehen Sie den rechten mittleren Ziehpunkt zur Größenänderung zum rechten Rahmen Ihres vergrößerten ungebundenen Objektfelds. Ziehen Sie den mittleren unteren Ziehpunkt zur Größenänderung zum unteren Rahmen des Objektfelds.
  • Wählen Sie Ansicht / Datenblatt, um die Datenreihen zu inspizieren, die Access an MSGraph8 übertragen hat (Abbildung 20.30).

Abbildung 20.30: Die erweiterte Version des Diagramms zeigt einen Teil des Datenblatts für das Diagramm an.

siehe Abbildung

  • Für das Bezeichnungsfeld und die Legende Ihres Diagramms können Sie die Schriftfamilie und Schriftgröße ändern. Markieren Sie den Diagrammtitel, und wählen Sie dann Format / Markierter Diagrammtitel, um das Dialogfeld Diagrammtitel formatieren zu öffnen. Wählen Sie die Registerkarte Schrift, und setzen Sie die Größe des Diagrammtitels auf 12 Punkt (siehe Abbildung 20.31). Klicken Sie dann auf OK, um das Dialogfeld zu schließen. Markieren Sie die Legende, öffnen Sie das Dialogfeld Legende formatieren, und setzen Sie die Größe der Legendenschrift auf 7 Punkt fest.

Abbildung 20.31: Den Schriftgrad für den Titel des Diagramms ändern.

siehe Abbildung

  • Groessenachse (Y-Achse)Die Bezeichnungen der Y-Achse (Größenachse) sollten als Währung formatiert sein. Klicken Sie auf eine der Bezeichnungen, um die Y-Achse zu markieren. Wählen Sie dann Format / Markierte Achse, um das Dialogfeld Achse formatieren anzuzeigen.
  • Klicken Sie auf die Registerkarte Zahlen, wählen Sie Währung in der Liste Kategorie aus, und geben Sie 0 in das Textfeld Dezimalstellen ein (Abbildung 20.32). Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen und das neue Format zuzuweisen. Ihr Liniendiagramm sollte nun Abbildung 20.33 entsprechen.

Abbildung 20.32: Formatieren der numerischen Werte der Y-Achse.

siehe Abbildung

Abbildung 20.33: Das Liniendiagramm mit neu formatierten Bezeichnungen der Y-Achse und einem größeren Diagrammtitel.

siehe Abbildung

Vielleicht möchten Sie das Liniendiagramm für spezielle Zwecke in irgend einen anderen Diagrammtyp ändern (wie etwa Flächen- oder gestapeltes Säulendiagramm). Zum Beispiel lassen sich mit Flächendiagrammen besonders wirkungsvoll die Beiträge einzelner Artikelkategorien am Gesamtumsatz zeigen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Liniendiagramm in einen anderen Diagrammtyp zu ändern:

  • Wählen Sie Diagramm / Diagrammtyp, um das Dialogfeld Diagrammtyp zu öffnen.
  • Klicken Sie auf die Registerkarte Standardtypen, um die Standard-Diagrammauswahlen anzuzeigen, und wählen Sie dann Fläche in der Liste Diagrammtyp (Abbildung 20.34).
  • Markieren Sie Flächen (gestapelt) in der Liste Untertyp (das zweite Diagramm in der ersten Zeile, siehe Abbildung 20.34). Klicken Sie auf OK, um Ihr Liniendiagramm in ein Flächendiagramm umzuwandeln (Abbildung 20.35). Der Beitrag jeder Kategorie erscheint als individuell eingefärbte Fläche, und das oberste Liniensegment repräsentiert den Gesamtumsatz.

Abbildung 20.34: Ändern des Liniendiagramms in ein gestapeltes Flächendiagramm.

siehe Abbildung

Abbildung 20.35: Das gestapelte Flächendiagramm in der Formularansicht.

siehe Abbildung


Um Hilfe zum Dialogfeld Diagrammtyp zu erhalten, klicken Sie auf die Schaltfläche Office-Assistent in der unteren linken Ecke des Dialogfelds.


  • Um das Flächendiagramm in ein gestapeltes Säulendiagramm zu konvertieren, wählen Sie Diagramm / Diagrammtyp, zeigen die Seite Standardtypen des Dialogfelds Diagrammtyp an, wählen Säule in der Liste Diagrammtyp und dann Säulen (gestapelt) in der Liste Untertyp (die zweite Schaltfläche in der ersten Zeile, siehe Abbildung 20.36).

Abbildung 20.36: Auswahl eines gestapelten Säulendiagrammtyps.

siehe Abbildung

  • Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Diagrammtyp zu schließen. Ihr gestapeltes Säulendiagramm sollte nun Abbildung 20.37 entsprechen.

Abbildung 20.37: Das gestapelte Säulendiagramm in der Formularansicht.

siehe Abbildung

  • Ein weiterer Untertyp des Flächendiagramms und gestapelten Säulendiagramms ist das prozentuale Verteilungsdiagramm. Um die Verteilung des in Abbildung 20.38 dargestellten Umsatzdiagramms zu erzeugen, wiederholen Sie die Schritte 4 und 5, wählen aber das Bild Säulen (100%, gestapelt) in der Liste Untertypen des Dialogfelds Diagrammtyp aus.
  • Da Sie weiter oben die Y-Achse ohne Dezimalstellen formatiert haben, müssen Sie das Format der Y-Achse manuell in Prozent ändern. Markieren Sie die Y-Achse, wählen Sie Format / Markierte Achse, wählen Sie Prozent in der Liste Kategorie, setzen Sie (falls erforderlich) die Dezimalstellen auf 0, und klicken Sie dann auf OK, um das Format zuzuweisen. Ihr Diagramm sollte nun Abbildung 20.38 entsprechen.

Abbildung 20.38: Das prozentuale Säulendiagramm gibt die Verteilung an.

siehe Abbildung

  • In Vorbereitung auf das Beispiel des verknüpften Diagramms im nächsten Abschnitt »Ein Diagramm aus einer Kreuztabellenabfrage erstellen« ändern Sie nun wieder den Diagrammtyp in das ursprüngliche Liniendiagramm. Klicken Sie innerhalb des Formularrahmens, aber außerhalb des Objektfelds, um die Markierung des Diagramm aufzuheben, und speichern Sie Ihr Formular.

Von den hier demonstrierten vier Diagrammtypen ziehen viele Benutzer das Flächendiagramm vor, wenn sie Zeitreihendaten für mehrere Werte anzeigen müssen und die jeweiligen Gesamtwerte ebenfalls von Bedeutung sind.


In Access-Berichte fügen Sie ungebundene Diagramme genau so ein wie in Formulare. Wenn Sie mit einem Schwarzweiß-Drucker arbeiten, sollten Sie einen Liniendiagrammtyp wählen, der die Datenpunkte für jede Kategorie mit unterschiedlichen Symbolen kennzeichnet. Bei Flächen- und gestapelten Säulendiagrammen bieten sich unterschiedliche Schraffuren für die einzelnen Artikelkategorien an.

Das Erstellen von Diagrammen mit MSGraph8 läuft nicht gerade berauschend schnell ab. Bei jedem Wechsel von der Entwurfsansicht in die Formularansicht führt Access die Abfrage aus, startet MSGraph8 im Hintergrund und übergibt die Abfrageergebnisse an MSGraph8. Auf einem 80486DX4/100-Computer mit PCI-Videobeschleunigerkarte und einer schnellen Festplatte dauert das Ganze bei Verwendung der Abfrage AbfrDiagrammAssistent etwa 13 bis 15 Sekunden. Das 32-Bit-OLE-Steuerelement Diagramm von Visual Basic 4.0 – Graph32.ocx – arbeitet wesentlich schneller als MSGraph8, setzt aber die Programmierung der Automatisierungscodes in Access-VBA voraus.

Ein weiteres Problem mit MSGraph8 besteht darin, daß man nicht ohne weiteres Daten in das Datenblatt von MSGraph8 per Access-VBA-Code übertragen kann. (Die Eigenschaften Cells und Range des DataSheet-Objekts von MSGraph8 besitzen den Nur-Lese-Status, so daß sich die Werte der Datenreihen nicht direkt per Automatisierung festlegen lassen.) Von Drittherstellern sind schneller arbeitende Diagrammanwendungen in der Form von OLE 2.x-Miniservern und ActiveX-Steuerelementen zu erwarten. Allerdings müssen Sie auch hier VBA-Code schreiben, um Datenreihen an diese Anwendungen zu senden.

Ein Diagramm aus einer Kreuztabellenabfrage erstellen

Der Diagramm-Assistent von Access 97 ist recht engstirnig: Er besteht darauf, die Kreuztabellenabfrage für Sie zu erstellen. Wenn Sie aber erst einmal ein Diagramm mit dem Diagramm-Assistenten erzeugt haben, ändern Sie einfach den Wert der Eigenschaft Datensatzherkunft und geben eine nach Ihrem Entwurf vorliegende Kreuztabellenabfrage an. Daher können Sie eine der in Kapitel 10 erzeugten Abfragen (oder die in Kapitel 15 modifizierte Abfrage monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995) verwenden und darauf die Abfrage monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995 Diagramm aufbauen, die das gleiche Ergebnis wie die durch den Assistenten erstellte Kreuztabellenabfrage liefert. Für das Diagramm müssen Sie eine Tabelle oder Abfrage als Datensatzquelle spezifizieren, damit Sie das im nächsten Abschnitt »Das Diagramm mit einem einzelnen Datensatz einer Tabelle oder einer Abfrage verknüpfen« beschriebene Beispiel für ein verknüpftes Diagramm nachvollziehen können.


Das Beispiel im folgenden Abschnitt funktioniert nicht mit der Kreuztabellenabfrage, die der Diagramm-Assistent in den oben aufgeführten Schritten erstellt hat. Daher müssen Sie zunächst die Abfrage monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995 Diagramm erzeugen und diese dann als Datensatzherkunft für das ungebundene Objektfeld verwenden.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Abfrage monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995 Diagramm zu erstellen:

  • Öffnen Sie die Abfrage monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995 in der Entwurfsansicht.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Tabelle anzeigen der Symbolleiste, und fügen Sie die Tabelle Kategorien in die Abfrage ein. Zwischen den Feldern Kategorie-Nr der Tabellen Kategorien und Artikel wird eine Beziehung hergestellt.
  • Löschen Sie die Spalte Kategorie-Nr, die bisher die Zeilenüberschrift geliefert hat.
  • Ziehen Sie das Feld Kategoriename aus der Tabelle Kategorien in die erste Spalte der Abfrage, und wählen Sie Zeilenüberschrift in der Zeile Kreuztabelle.
  • Geben Sie dem Feld Kategoriename einen Alias-Namen durch Eingabe von Kategorien: am Anfang des Textfeldes.
  • Ändern Sie die Anweisung Ausdr1 in der Zeile Feld in Ausdr1: Format([Bestelldatum];"mmm"), um die dreibuchstabigen Monatsabkürzungen zu verwenden. Ihre Abfrage sollte nun Abbildung 20.39 entsprechen.
  • Doppelklicken Sie auf einen leeren Bereich der oberen Fensterhälfte, um die Seite Allgemein des Dialogfelds Abfrageeigenschaften zu öffnen. Löschen Sie den aktuellen Eintrag im Textfeld Fixierte Spaltenüberschriften der Seite Allgemein. Geben Sie die 12 Monatskurzformen Jan bis Dez ein, wobei Sie die Abkürzungen jeweils durch Semikolon trennen. Die Anführungszeichen fügt Access automatisch ein (Abbildung 20.40).

Abbildung 20.39: Der Entwurf einer Abfrage, die monatliche Umsätze nach Artikelkategorien anzeigt.

siehe Abbildung

Abbildung 20.40: Fixierte Spaltenüberschriften für die zwölf Monate hinzufügen.

siehe Abbildung

  • Wählen Sie Datei / Speichern unter, und speichern Sie Ihre Abfrage als monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995 Diagramm.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen der Symbolleiste, um die Abfrageergebnisse zu überprüfen (Abbildung 20.41).

Abbildung 20.41: Teil der Ergebnismenge der Abfrage Monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995 Diagramm

siehe Abbildung

  • Öffnen Sie (falls erforderlich) FormularDiagrammAssistent in der Entwurfsansicht, markieren Sie das ungebundene Objektfeld, und öffnen Sie das Eigenschaftenfenster.
  • Klicken Sie auf die Registerkarte Daten, öffnen Sie das Listenfeld Datensatzherkunft, und wählen Sie monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995 Diagramm als Wert der Eigenschaft Datensatzherkunft aus.

  • Wechseln Sie in die Formularansicht. Überzeugen Sie sich davon, daß Ihr Liniendiagramm genauso wie das vom Diagramm-Assistenten erzeugte aussieht.

Nach dem Ändern der Eigenschaft Datensatzherkunft meines Diagramms in die Abfrage ‘monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995 Diagramm’, erscheinen die Artikelkategorien im Diagramm als Beschriftungen der X-Achse, und die monatlichen Gesamtumsätze werden im Diagramm aufgetragen.

MSGraph8 bestimmt wahrscheinlich, daß die Spaltenüberschriften der Abfrage Datensatzherkunft die darzustellenden Datenreihen sind, wodurch der Kategoriename als Legende der X-Achse erscheint. Um die korrekten Daten für die Darstellung zu erhalten, zeigen Sie das Diagramm in der Formularansicht an und doppelklicken darauf, um die direkte Bearbeitung mit MSGraph8 zu aktivieren. Als nächstes wählen Sie Daten/Datenreihen in Zeilen, um die Datenreihenmarkierungen von den Spaltenüberschriften in die Zeilen zu ändern. Dadurch werden die DM-Beträge im Diagramm gezeichnet, und die Monate des Jahres stehen als Legende unter der X-Achse.

Das Diagramm mit einem einzelnen Datensatz einer Tabelle oder einer Abfrage verknüpfen

Um ein verknüpftes DiagrammVerknuepfen zu erstellen, legen Sie die Werte der Eigenschaften Verknüpfen von und Verknüpfen nach des MSGraph8-Objekts fest. Die Verknüpfung ist ähnlich derjenigen zwischen einem Formular und einem Unterformular. Ein verknüpftes Diagramm zeigt die Datenreihen aus der aktuellen Zeile der Tabelle oder Abfrage an, die als Datensatzherkunft des Formulars dient. Wenn Sie den Datensatzzeiger verschieben, wird das Diagramm neu gezeichnet, um die Datenwerte in der markierten Zeile widerzuspiegeln.

Führen Sie die nachstehenden Schritte aus, um das Formular FormularDiagrammAssistent zu ändern und an ein verknüpftes Diagramm anzupassen:

  • Öffnen Sie das Formular FormularDiagrammAssistent in der Entwurfsansicht. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Eigenschaften der Symbolleiste, um das Eigenschaftenfenster des Formulars zu öffnen.
  • Klicken Sie auf die Registerkarte Daten, öffnen Sie das Listenfeld Datenherkunft, und wählen Sie monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995 Diagramm als Wert der Eigenschaft Datenherkunft des Formulars aus. Damit binden Sie das Formular an die Abfrage.
  • Bei einer verknüpften Abfrage benötigt Ihr Formular Navigationsschaltflächen für die Datensätze. Klicken Sie daher auf die Registerkarte Format, und setzen Sie den Wert der Eigenschaft Navigationsschaltflächen auf Ja.
  • Markieren Sie das ungebundene Objektfeld, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Daten. Tippen Sie Kategorien als Wert der Eigenschaften Verknüpfen von und Verknüpfen nach ein (Abbildung 20.42). Damit erzeugen Sie die Verknüpfung zwischen dem aktuellen Datensatz des Formulars und der Zeile der Abfrage, die als Eigenschaft Datenherkunft des Diagramms dient (über das Feld Kategorien der Abfrage).

  • Klicken Sie zum Testen des verknüpften Diagramms auf die Schaltfläche Formularansicht der Symbolleiste. Wenn Sie im vorherigen Abschnitt die Formularversion mit dem Liniendiagramm gespeichert haben, entspricht Ihr Diagramm jetzt Abbildung 20.43.

Abbildung 20.42: Verknüpfen der Eigenschaft Datensatzherkunft des Diagramms mit dem aktuellen Datensatz des Formulars.

siehe Abbildung

Abbildung 20.43: Die verknüpfte Version des Diagramms monatliche Umsätze nach Kategorie für 1995.

siehe Abbildung

  • Die einzelne Linie sieht bei einem Diagramm dieser Größe etwas verloren aus. Doppelklicken Sie also auf das Diagramm, um es direkt zu aktivieren. Doppelklicken Sie an eine beliebige Stelle auf der Linie, um das Dialogfeld Datenreihen formatieren anzuzeigen. Klicken Sie auf die Registerkarte Muster, öffnen Sie die Dropdown-Liste Stärke, und wählen Sie die dickste der angebotenen Linien. Zur Änderung der Datenpunktmarkierungen öffnen Sie die Dropdown-Liste Art im Feld Markierung und wählen die quadratische Form. Legen Sie einen kontrastierenden Farbton für die Markierungen in den Dropdown-Listen für Vordergrund und Hintergrund fest, zum Beispiel Rot als Hintergrundfarbe (Abbildung 20.44). Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen und Ihre Entwurfsänderungen zu implementieren.
  • Doppelklicken Sie auf das Legendenfeld, um das Dialogfeld Legende formatieren zu öffnen. Klicken Sie auf der Seite Muster auf die Option Ohne im Feld Rahmen, damit die Legende ohne Rahmen angezeigt wird (Abbildung 20.45). Klicken Sie auf die Registerkarte Schrift, schalten Sie das Attribut Fett ein, und ändern Sie die Schriftgröße auf 11 Punkt. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen und die Modifikationen an der Legende zu übernehmen.

Abbildung 20.44: Erhöhung der Liniendicke und Ändern der Markierungen für die Datenreihenlinie.

siehe Abbildung

Abbildung 20.45: Entfernen des Rahmens um die Legende.

siehe Abbildung

  • Um die erweiterte Legende als Untertitel für das Diagramm zu verwenden, klicken und ziehen Sie die Legende unter den Diagrammtitel, wie es Abbildung 20.46 zeigt. Klicken Sie auf Zeichnungsfläche, um die Ziehpunkte zur Größenänderung des Diagramms anzuzeigen. Ziehen Sie den mittleren Ziehpunkt nach rechts, um die Zeichnungsfläche zu vergrößern (Abbildung 20.46).
  • Klicken Sie an einer beliebigen Stelle des Formulars außerhalb des Diagramms, um MSGraph8 zu schließen und zu Access zurückzukehren. Durch Klicken auf die Navigationsschaltflächen können Sie die Diagramme der Umsätze für jede der acht Kategorien anzeigen.
  • Die Linie der Datenreihen können Sie glätten. Aktivieren Sie dazu das Diagramm, und doppelklicken Sie auf die Linie. Markieren Sie das Kontrollkästchen Linie glätten im Feld Linie der Seite Muster, und klicken Sie dann auf OK. Abbildung 20.47 zeigt das Diagramm mit zugewiesener Glättung.

Abbildung 20.46: Die Formularansicht des Diagramms mit hinzugefügten Entwurfsmerkmalen.

siehe Abbildung

Abbildung 20.47: Geglättete Linie der Datenreihe.

siehe Abbildung

  • MSGraph8 bietet eine Vielfalt von dreidimensionalen Diagrammformaten. Abbildung 20.48 zeigt ein 3D-Säulendiagramm. Sie können die Perspektive des Diagramms ändern, indem Sie das Diagramm aktivieren und das Element Ecken des Diagramms auswählen. Klicken Sie auf eines der Markierungsquadrate, und verändern Sie die Perspektive durch Ziehen des Quadrats.

Die Dropdown-Liste Diagrammobjekte (oben links auf der Symbolleiste von MSGraph8) erleichtert das Markieren von Elementen des Diagramms – zum Beispiel Ecken, Wände, Datenreihen und andere Elemente eines Balkendiagramms.

Abbildung 20.48: In ein 3D-Säulendiagramm konvertiertes Liniendiagramm.

siehe Abbildung

  • Deaktivieren Sie das Diagramm, indem Sie auf das Formular außerhalb des gebundenen Objektfelds klicken. Wählen Sie Datei / Speichern unter, und speichern Sie Ihr gebundenes Formular unter einem neuen Namen, wie zum Beispiel FormularDiagrammGebunden.

© 1997 Que
Ein Imprint des Markt&Technik Buch- und Software- Verlag GmbH
Elektronische Fassung des Titels: Special Edition: Access 97, ISBN: 3-8272-1013-5

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