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Access mit Microsoft Word und Seriendruck einsetzen

Die Komponenten der Microsoft Office 97 Software-Suite sind speziell darauf ausgerichtet, das anwendungsübergreifende Arbeiten zu erleichtern. An der Lösung einer Aufgabe sind dabei zwei oder mehr Windows-Anwendungen beteiligt. Ein bedeutendes Einsatzgebiet für Datenbankanwendungen ist das Erstellen von Adreßlisten für Serienbriefe. Daher bietet Access 97 – ein Mitglied der Professional Edition von Microsoft Office 97 – einen Seriendruck-Assistenten, der nicht nur das Erstellen von Word 97 Seriendruckdateien automatisiert, sondern Ihnen auch beim Entwurf neuer Serienbriefe hilft.

Sie können auch den umgekehrten Weg gehen und Serienbriefe mit Hilfe der neuen Seriendruckfunktion von Word 97 erstellen. Das Erstellen von Serienbriefen aus Word 97 kommt Benutzern entgegen, die nicht über Access 97 verfügen. Word 97 stützt sich auf die 32-Bit-Versionen von Microsoft Query (MSQRY32.EXE) und das neue ODBC-API in der Version 2.5, um Access 97 sowohl mit älteren .MDB-Dateien als auch mit verschiedenen anderen Datenbanktypen zu verbinden.

Analog zu Excel-Tabellenblättern können Sie WordDokumente in Objektfelder einbetten/verknuepfen-Dokumente in gebundene oder ungebundene Objektfelder einbetten oder mit diesen verknüpfen und ein komplettes Textverarbeitungssystem in Ihre Access-Anwendung einbauen. Wenn Sie das Word-Dokument in das Objektfeld einbetten, können Sie die Vorteile der direkten Aktivierung von OLE 2.1 nutzen, um die Arbeitsumgebung von Access fast identisch zu der von Word zu machen. Die Menüs von Word ergänzen das Access-Menü, und die Symbolleisten von Word erscheinen als verankerte oder unverankerte Symbolleisten auf Ihrer Anzeige. Das Dokument-Fenster von Word finden Sie – in der Seitenansicht – innerhalb der Grenzen Ihres Objektfelds.

Der Seriendruck-Assistent von Access

Der Seriendruck-Assistent von Access 97 hilft Ihnen beim Erstellen eines neuen Seriendruckdokuments oder bei der Nutzung eines vorhandenen Seriendruckdokuments, aus dem Sie Serienbriefe ableiten. Der Seriendruck-Assistent verwendet eine Tabelle oder eine Abfrage als Datenquelle für die Seriendruckdatei. Die nächsten Abschnitte erläutern die folgenden Methoden für das Erstellen eines Serienbriefes:

Einen neuen Serienbrief erstellen und in der Vorschau anzeigen

Wenn Sie einen neuen Assistenten zum erstenmal ausprobieren, ist es üblich, ein neues Objekt zu erzeugen, statt mit dem Assistenten ein vorhandenes Objekt – etwa ein Seriendruck-Hauptdokument – zu modifizieren. In den folgenden Schritten erstellen Sie mit dem Seriendruck-Assistenten ein neues Seriendruck-Hauptdokument aus Datensätzen der Tabelle Kunden der Nordwind-Datenbank.


Der Einsatz des Seriendruck-Assistenten verbraucht einen beträchtlichen Teil der Windows-Ressourcen, da Word und zwei Instanzen von Access gleichzeitig laufen. Wenn Ihr Computer mit weniger als 16 MByte RAM ausgestattet ist, schließen Sie alle laufenden Anwendungen mit Ausnahme von Word und Access, bevor Sie mit dem folgenden Prozeß beginnen.

Abbildung 22.1: Das einzige Dialogfeld des Microsoft Word-Seriendruck-Assistenten.

siehe Abbildung

Abbildung 22.2: Anzeige der verfügbaren Seriendruckfelder im Fenster Seriendruck von Word 97.

siehe Abbildung

Klicken Sie in Word 97 auf die Schaltfläche einblenden/ausblenden auf der Symbolleiste von Word, um alle nichtdruckbaren Zeichen (Absatzmarken, Leerzeichen, Tabulatoren und andere Symbole des Dokuments, die normalerweise ausgeblendet sind) anzuzeigen. Alle Abbildungen von Word 97 in diesem Kapitel wurden mit der Schaltfläche einblenden/ausblenden in der gedrückten Position aufgenommen.


Word erlaubt keine Leerzeichen und andere Satzzeichen in den Feldnamen von Seriendruckfeldern. Der Seriendruck-Assistent ersetzt Leerzeichen und andere nichtzulässige Zeichen in Access-Feldnamen durch Unterstriche (_), falls derartige Zeichen vorkommen.

Abbildung 22.3: Hinzufügen der Seriendruckfelder in das Seriendruck-Hauptdokument.

siehe Abbildung


Klicken Sie auf die Schaltfläche Datensatz suchen der Symbolleiste, tippen Sie USA in das Textfeld Suchen ein, und wählen Sie Land aus der Dropdown-Liste In Feld. Klicken Sie auf OK, um den ersten USA-Datensatz zu suchen.

  • Da der Serienbrief nur an Kunden in den Vereinigten Staaten geht, klicken Sie wiederholt auf die Schaltfläche Nächster Datensatz der Symbolleiste Seriendruck, um den ersten USA-Datensatz zu suchen. Alternativ können Sie 32 in das Textfeld der Symbolleiste eintippen. Abbildung 22.4 zeigt den Serienbrief für Great Lakes Food Market in der Vorschau.
  • Da Sie an USA-Kunden Briefe schicken möchten, müssen Sie eine Abfrage erzeugen, die nur diejenigen Datensätze zurückgibt, deren Land-Spalte den Wert »USA« aufweist. Schließen Sie Word, und speichern Sie Ihr Seriendruck-Hauptdokument unter einem passenden Namen, wie etwa EINKAUF1995H1.DOC. Diese Datei wird sowohl im nächsten Abschnitt als auch später in diesem Kapitel verwendet, wenn Sie die Access-Datenquelle von Word aus öffnen.

Der Seriendruck-Assistent kommuniziert mit Word per DDE. Daher können Sie nicht die Abfragefunktionen von Word 97 verwenden, um Seriendruckdaten auszuwählen und zu sortieren. Wenn Sie das versuchen, unterbrechen Sie die DDE-Verbindung zwischen Word und Access. Daher müssen Sie Ihr endgültiges Seriendruckdokument auf einer Access-Abfrage aufbauen, wenn Sie Ihre Datensätze auswählen oder sortieren möchten.

Abbildung 22.4: Die Vorschau eines Serienbriefes an einen USA-Kunden.

siehe Abbildung

Ein vorhandenes Seriendruck-Hauptdokument mit einer neuen Datenquelle verwenden

Nachdem Sie ein standardisiertes Seriendruck-Hauptdokument erstellt haben, verwendet man normalerweise verschiedene Datenquellen, um Serienbriefe nach Empfängerkategorien zu erzeugen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Seriendruck-Hauptdokument, das Sie im vorherigen Abschnitt erstellt haben (EINKAUF1995H1.DOC), mit einer neuen Datenquelle auf der Basis einer einfachen Access-Abfrage einzusetzen:

  • Öffnen Sie eine neue Abfrage, und fügen Sie die Tabelle Kunden hinzu.
  • Fügen Sie die Felder Firma, Kontaktperson, Position, Straße, Ort, Region, PLZ und Land in die Abfrage ein.
  • Geben Sie USA als Kriterium für das Feld Land ein, und löschen Sie das Kontrollkästchen Anzeigen, um zu verhindern, daß das Feld Land in der Abfrage erscheint. Fügen Sie eine aufsteigende Sortierung in das Feld PLZ ein. Ihr Abfrageentwurf sollte nun Abbildung 22.5 entsprechen.

Abbildung 22.5: Der Abfrageentwurf für die Adreßliste der USA-Kunden.

siehe Abbildung

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen der Symbolleiste, um sich vom Ergebnis der Abfrage zu überzeugen (Abbildung 22.6). Wählen Sie Datei/Speichern oder Speichern unter, und speichern Sie die Abfrage unter einem passenden Namen, wie etwa AbfrEinkaufUSA.

Abbildung 22.6: Das Ergebnis der Abfrage für die USA-Kunden.

siehe Abbildung

  • Wählen Sie bei geöffneter Abfrage Extras/OfficeVerknüpfungen / Seriendruck mit MS Word, um den Seriendruck-Assistenten zu starten. Klicken Sie auf OK, um die vorgegebene Option Ihre Daten mit einem bereits vorhandenen Word-Dokument verknüpfen zu übernehmen und das Dialogfeld Microsoft-Word-Dokument auswählen zu öffnen (Abbildung 22.7).

Abbildung 22.7: Auswahl des Seriendruck-Hauptdokuments.

siehe Abbildung

  • Aendern fuer Seriendruck-HauptdokumentDatenquelle aendernWählen Sie Ihr Seriendruck-Hauptdokument in der Dateiliste, und klicken Sie auf Öffnen. Es erscheint das in Abbildung 22.8 dargestellte Meldungsfeld, wenn Sie die Datenherkunft für ein Seriendruckdokument ändern. Klicken Sie auf Ja, um zur neuen Datenherkunft zu wechseln.

  • Überzeugen Sie sich, daß Ihre Abfrage die neue Datenherkunft für den Seriendruck darstellt, indem Sie auf die Schaltfläche Seriendruckfeld einfügen klicken und die Feldliste überprüfen. (Das Feld Land sollte nicht erscheinen.)

  • Alternativ können Sie auf die Schaltfläche Datenquelle bearbeiten der Symbolleiste Seriendruck von Word klicken, um die Abfrage in Access anzuzeigen, wie es Abbildung 22.9 verdeutlicht. (Klicken Sie auf die Minimieren-Schaltfläche des Abfragefensters von Access, und klicken Sie dann auf das Word-Dokument, um den Fokus an Word zurückzugeben.)

Abbildung 22.8: Dieses Meldungsfeld erscheint, wenn Sie die Datenquelle für den Seriendruck ändern.

siehe Abbildung

Abbildung 22.9: Anzeige der Ergebnismenge aus Word.

siehe Abbildung

  • Sie können das Hauptdokument und die Datenquelle direkt bei der Ausgabe an den Drucker verbinden oder eine Folge von Serienbriefen in einem neuen Dokument erstellen. Die letztere Möglichkeit erlaubt Ihnen die Inspektion der Briefe vor dem Ausdruck. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausgabe in neues Dokument, um den neuen Serienbrief zu erstellen. Es erscheint der Anfang des ersten Serienbriefes – in der Reihenfolge der Postleitzahlen –, wie es Abbildung 22.10 zeigt.

Abbildung 22.10: Die endgültige Version des Serienbriefes, der an USA-Kunden adressiert ist.

siehe Abbildung

Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt Word schließen, stellen Sie sicher, daß Sie Ihre Änderungen im Dokument EINKAUF1995H1.DOC speichern. Diese Datei wird als Seriendruck-Hauptdokument in den folgenden Abschnitten verwendet.

Seriendruck von Word 97 mit Access-Datenbanken verwenden

In vielen Fällen steht Word-Benutzern, die Serienbriefe aus Daten von Access-Datenbanken (.MDB-Dateien) erstellen müssen, Access 97 nicht zur Verfügung. Zum Lieferumfang von Office 97 gehören Microsoft Query und die erforderlichen 32-Bit-ODBC-Treiber, um .MDB-Dateien von Access (in allen Versionen) mit Microsoft SQL Server-Datenbanken und auch mit Tabellendateien von dBASE, FoxPro und Paradox 3+ zu verbinden. (ODBC-Treiber für Excel-Tabellenblätter und Textdateien gehören ebenso dazu.) Microsoft Query entspricht im Aussehen dem Abfrage-Entwurfsfenster von Access, zeigt aber die Ergebnismenge der Abfrage automatisch in einer separaten Fensterhälfte unterhalb des Entwurfsfensters an, wenn Sie die Abfrage aufbauen. Office 97-Anwendungen starten und steuern Microsoft Query per DDE.


Damit Sie die Beispiele dieses Abschnitts nachvollziehen können, muß auf Ihrem PC Microsoft Office installiert sein. Access 97 und Jet 3.5 erfordern die 32-Bit-ODBC-Treiber. Zu Office 97 gehören die 32-Bit-ODBC-Treiber für Access 97-Datenbanken. Die vorherigen 16-Bit-Access-Treiber unterstützen nicht die .MDB-Dateien (32-Bit) von Access 97.

Zu Word 97 gehört der Seriendruck-Manager, der im Konzept dem Access-Assistenten ähnlich ist. Die folgenden drei Abschnitte verwenden den Seriendruck-Manager, um eine neue Microsoft Query (MSQuery-) Datenquelle zu erzeugen und eine vorhandene MSQuery-Datenquelle zu verwenden.

Eine neue Seriendruck-Datenquelle mit Microsoft Query und eine ODBC-Datenquelle erstellen

Um Microsoft Query (MSQuery) für das Erstellen einer Seriendruck-Datenquelle aus einer Microsoft-Access-Datenbank zu verwenden, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  • Starten Sie (falls erforderlich) Word 97, und öffnen Sie das Hauptseriendruckdokument EINKAUF1995H1.DOC, das Sie weiter vorn in diesem Kapitel im Abschnitt »Einen neuen Serienbrief erstellen und in der Vorschau anzeigen« angelegt haben.

ODBC und Microsoft Query müssen auf Ihrem Computersystem installiert sein, bevor Sie die in diesem und den folgenden Abschnitten dieses Kapitels beschriebenen Prozeduren ausführen können. Wenn ODBC und MSQuery nicht auf Ihrem Computer installiert sind, starten Sie erneut das Setup-Programm von Office 97 und fügen diese Elemente in Ihre Systemkonfiguration ein.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Seriendruck-Manager der Symbolleiste Seriendruck, um das Dialogfeld Seriendruck-Manager zu öffnen (Abbildung 22.11). Der Eintrag im Bezeichnungsfeld Daten des Abschnitts Datenquelle lautet NORDWIND.MDB!Query AbfrEinkaufUSA. Diese Syntax wird für die Festlegung des Themas einer DDE-Konversation verwendet, wenn Sie Access als DDE-Server einsetzen.

Abbildung 22.11: Das Dialogfeld Seriendruck-Manager mit einer spezifizierten Access-DDE-Seriendruckdatenquelle.

siehe Abbildung

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Daten importieren, und wählen Sie Datenquelle erstellen aus der Dropdown-Liste aus, um das Dialogfeld Datenquelle erstellen zu öffnen. Die Liste im Dialogfeld enthält einige häufig vorkommende Feldnamen, mit denen Sie Seriendruckdateien erzeugen können (Abbildung 22.12).

Abbildung 22.12: Das Dialogfeld Datenquelle erstellen von Word 97.

siehe Abbildung

  • Dieses Beispiel verwendet MSQuery zum Erstellen der Datenquelle. Klicken Sie also auf die Schaltfläche MSQuery, um MSQuery zu starten. MSQuery wird geöffnet und zeigt das Dialogfeld Datenquelle auswählenDialogfeld an (Abbildung 22.13).

Abbildung 22.13: Das Dialogfeld Datenquelle auswählen von MSQuery.

siehe Abbildung

  • Klicken Sie auf die Registerkarte Datenbanken, um die Liste der Datenbanken nach vorn zu bringen (falls erforderlich). Markieren Sie <Neue Datenquelle> in der Liste der Datenbanken, und klicken Sie auf OK. MSQuery zeigt das Dialogfeld Neue Datenquelle erstellen an (Abbildung 22.14).
    Das Dialogfeld Neue Datenquelle erstellen enthält vier numerierte Steuerelemente: ein Textfeld, eine Dropdown-Liste, eine Befehlsschaltfläche und eine weitere Dropdown-Liste. Wenn MSQuery das Dialogfeld zum ersten Mal anzeigt, ist nur das erste Textfeld aktiviert. Jedes darauffolgende Steuerelement wird aktiviert, wenn Sie die einzelnen Elemente ausfüllen. Abbildung 22.14 zeigt das Dialogfeld Neue Datenquelle erstellen nach dem Ausfüllen aller Optionen für diese Datenquelle. Jedes numerierte Steuerelement entspricht einem Informationselement, das Sie MSQuery bereitstellen müssen, damit sich die Datenquelle erstellen läßt: den Namen der Datenquelle, den Treiber für die Datenquelle, die Informationen für die Verbindung der Datenquelle und optional eine Standardtabelle der Datenquelle.

Abbildung 22.14: Das Dialogfeld Neue Datenquelle erstellen von MSQuery.

siehe Abbildung

  • Im ersten Textfeld geben Sie EinkaufUSA als Name der neuen Datenquelle an. Sobald Sie mit der Eingabe dieses Namens beginnen, aktiviert MSQuery die darunter befindliche Dropdown-Liste.
  • Wählen Sie in der Dropdown-Liste (Element 2 im Dialogfeld Neue Datenquelle erstellen) den Eintrag Microsoft-Access-Treiber (*.MDB) als Treiber für diese Datenquelle.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Verbinden, um das Dialogfeld ODBC-Microsoft-Access-97-Setup anzuzeigen (Abbildung 22.15). Klicken Sie auf die Schaltfläche Auswählen im Abschnitt Datenbank, um das Dialogfeld Datenbank auswählen anzuzeigen.

Abbildung 22.15: Auswahl der Verbindung für eine neue MSQuery-Datenquelle.

siehe Abbildung

  • Navigieren Sie zum Ordner mit der Datei NORDWIND.MDB (normalerweise C:\PROGRAMME\MICROSOFT OFFICE\OFFICE\BEISPIEL\), und markieren Sie NORDWIND.MDB in der Liste der Datenbanken (Abbildung 22.15). Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Datenbank auswählen zu schließen.
  • Wenn Sie Access oder NORDWIND.MDB gesichert haben, klicken Sie auf die Schaltfläche Datenbank im Feld Systemdatenbank und dann auf die Schaltfläche SystemdatenbankAuswaehlen, um das Dialogfeld Systemdatenbank auswählen zu öffnen. Markieren Sie die von Ihnen verwendete Systemdatenbank, und klicken Sie dann auf OK, um das Dialogfeld zu schließen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert, um das Dialogfeld Weitere Optionen zu öffnen, und geben Sie Ihren Anmeldenamen und das Kennwort in die Textfelder ein. Klicken Sie dann auf OK, um das Dialogfeld Weitere Optionen zu schließen.
  • Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld ODBC Microsoft Access 97-Setup zu schließen. Das Dialogfeld Neue Datenquelle erstellen zeigt nun den Ordnerpfad und Dateinamen der verbundenen Datenbank neben der Schaltfläche Verbinden an (oder soviel davon, wie dorthin paßt).
  • Optional können Sie eine Tabelle oder Abfrage aus der verbundenen Datenbank als Standardtabelle für Abfragen, die Sie aus dieser Datenquelle erstellt haben, auswählen. In der letzten Dropdown-Liste (numeriert mit 4 im Dialogfeld Neue Datenquelle erstellen) wählen Sie Kunden aus (siehe Abbildung 22.14).
  • Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Neue Datenquelle erstellen zu schließen. MSQuery fügt die neu erstellte Datenquelle in die Liste Datenbanken im Dialogfeld Datenquelle auswählen hinzu.
  • Markieren Sie EinkaufUSA in der Liste Datenbanken des Dialogfelds Datenquelle auswählen, und klicken Sie auf OK. MSQuery startet automatisch den Query-Assistenten und zeigt dessen erstes Dialogfeld an (Abbildung 22.16).
    Das Dialogfeld Spalte auswählen des Query-Assistenten zeigt eine erweiterbare Baumstruktur aller Tabellen und Abfragen in der verbundenen Datenbank an, wobei der Zweig der Standardtabelle oder -abfrage markiert und erweitert ist (Abbildung 22.16).

Abbildung 22.16: Das Dialogfeld Query-Assistent von MSQuery, in dem Sie die Spalten für die neue Abfrage auswählen.

siehe Abbildung

  • Markieren Sie das Feld Firma in der Liste Verfügbare Tabellen und Spalten, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche >, um das Feld Firma in die Liste Spalten in Ihrer Abfrage zu kopieren. Bei Bedarf können Sie eine Vorschau der Daten in jedem Feld anzeigen, indem Sie dieses Feld in einer der Listen markieren und auf die Schaltfläche Vorschau klicken.
  • Wiederholen Sie Schritt 15, um die Felder Kontaktperson, Position, Straße, Ort, Region, PLZ und Land in die Liste Spalten in Ihrer Abfrage hinzuzufügen (Abbildung 22.16). Die konkrete Reihenfolge der Spalten ist nicht wichtig. Klicken Sie auf Weiter, um mit dem zweiten Dialogfeld des Query-Assistenten fortzufahren.
  • Im zweiten Schritt des Query-Assistenten geben Sie die Kriterien ein, um die durch MSQuery abgerufenen Daten einzuschränken. Markieren Sie das Feld Land in der Liste Zu filternde Spalte, wählen Sie dann ist gleich in der ersten Dropdown-Liste des Feldes Nur Zeilen einschließen, in denen, und markieren Sie USA in der zweiten Dropdown-Liste (Abbildung 22.17). Klicken Sie auf Weiter, um mit dem dritten Dialogfeld des Query-Assistenten fortzufahren.

Abbildung 22.17: Das Dialogfeld Daten filtern des Query-Assistenten von MSQuery.

siehe Abbildung

  • Im Dialogfeld Sortierreihenfolge des Query-Assistenten legen Sie fest, wie die abgerufenen Daten sortiert werden sollen. Markieren Sie PLZ in der ersten Dropdown-Liste. MSQuery markiert automatisch die Option Aufsteigend (Abbildung 22.18). Klicken Sie auf Weiter, um das letzte Dialogfeld des Query-Assistenten anzuzeigen.

Abbildung 22.18: Das Dialogfeld Sortierreihenfolge des Query-Assistenten von MSQuery.

siehe Abbildung

  • Wählen Sie die Option Daten in Microsoft Query anzeigen oder bearbeiten, und klicken Sie dann auf Fertigstellen, um die Abfrage abzuschließen (Abbildung 22.19). Obwohl Sie unmittelbar Daten an Word zurückgeben oder durch Klicken auf die Schaltfläche Abfrage speichern Ihre Abfrage speichern können, sollten Sie in der Regel einen Blick auf die fertiggestellte Abfrage werfen, um sich davon zu überzeugen, daß sie die gewünschten Ergebnisse liefert.
    Die fertige Abfrage zeigt Abbildung 22.20. Beachten Sie, daß das Abfrage-Entwurfsfenster von MSQuery große Ähnlichkeit mit dem Entwurfsbereich in Access hat, außer daß die Ergebnisse der Abfrage in einer Tabelle unterhalb der Kriterienzeilen angezeigt werden. Verwenden Sie die Bildlaufleisten, um die von der Abfrage zurückgegebenen Daten einzusehen. Sie können Kriterien in MSQuery in der gleichen Weise hinzufügen oder bearbeiten, wie Sie Auswahlkriterien in einer Access-Abfrage hinzufügen oder bearbeiten. Allerdings verwendet MSQuery einfache Anführungszeichen (') für literale Zeichenfolgen (wie es Abbildung 22.20 zeigt) statt der normalen (doppelten) Anführungszeichen (») in Access. Außerdem behandelt MSQuery die Sortierung abweichend von Access – es gibt keine Zeile Sortieren im Entwurfsbereich der Abfrage. Statt dessen sortieren Sie die Zeilen durch Auswahl einer Spalte im Ergebnis der Abfrage und klicken dann auf eine der Schaltflächen für die Sortierung in der Symbolleiste. Im wesentlichen ist der Prozeß der gleiche wie beim Sortieren der Ansicht einer Tabelle in Access.

Abbildung 22.19: Das letzte Dialogfeld des Query-Assistenten von MSQuery.

siehe Abbildung

Abbildung 22.20: Die fertige Abfrage in MSQuery.

siehe Abbildung

  • Wählen Sie Datei/Speichern, um das Dialogfeld Speichern zu öffnen. Weisen Sie Ihrer Abfrage einen Namen zu, wie etwa Einkauf.dqy, und klicken Sie auf Speichern. Standardmäßig werden Abfragen im Ordner \PROGRAMME\MICROSOFT OFFICE\ABFRAGEN gespeichert. Die gespeicherte Abfrage verwenden Sie im folgenden Abschnitt »Serienbriefe aus einer vorhandenen Abfrage erstellen«.
  • Wählen Sie Datei/Daten an Microsoft Word zurücksenden, um MSQuery zu schließen und zum Seriendruck-Manager zurückzukehren. Der Eintrag im Bezeichnungsfeld Daten des Felds Datenquelle lautet nun C:\PROGRAMME\MICROSOFT OFFICE\OFFICE\BEISPIEL\NORDWIND.MDB. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen des Dialogfelds Seriendruck-Manager, um das Dialogfeld Seriendruck zu öffnen.
  • Übernehmen Sie die Standardauswahl Neues Dokument in der Dropdown-Liste Seriendruck in. Klicken Sie auf die Schaltfläche Fehlerprüfung des Dialogfelds SeriendruckFehlerpruefungSeriendruck, um das Dialogfeld Fehlerbehandlung anzuzeigen. Klicken Sie auf die Option Verbindung herstellen, bei jedem Fehler unterbrechen und Fehler anzeigen (Abbildung 22.21).

Abbildung 22.21: Das Dialogfeld Seriendruck und das Dialogfeld Fehlerbehandlung.

siehe Abbildung

  • Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Fehlerbehandlung zu schließen, und klicken Sie auf Verbinden, um die Verbindung auszuführen. Word schließt das Verbinden der Dokumente ab und zeigt den endgültigen Serienbrief an. Nach Überprüfung der Serienbriefe schließen Sie das Serienbriefdokument. Die Änderungen brauchen Sie nicht zu speichern.

Serienbriefe aus einer vorhandenen Abfrage erstellen

Nachdem Sie mit MSQuery eine Abfrage erstellt und gespeichert haben, können Sie die gespeicherte Abfrage verwenden, um einen anderen Satz von Serienbriefen zu erstellen. Die gespeicherten Abfragen von MSQuery sind den als QueryDef-Objekte in .MDB-Dateien gespeicherten Access-Abfragen ähnlich. Um eine vorhandene .DQY-Datei als Datenquelle für ein Seriendruckdokument zu verwenden, führen Sie die folgenden Schritte aus:


In den MSQuery-Versionen vor Office 97 wurden die Abfragen in Dateien mit der Erweiterung .QRY gespeichert. MSQuery in Office 97 verwendet dagegen die Dateierweiterung .DQY.

  • Klicken Sie in Word 97 auf die Schaltfläche Seriendruck-Manager, um das Dialogfeld anzuzeigen.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Daten importieren, und wählen Sie Datenquelle öffnen aus der Dropdown-Liste, um das Dialogfeld Datenquelle öffnen anzuzeigen.
  • Markieren Sie den Eintrag MS Query Dateien (*.DQY) in der Dropdown-Liste Dateityp.
  • Markieren Sie die Datei EINKAUF.DQY, die Sie im vorherigen Abschnitt gespeichert haben, und klicken Sie auf Öffnen (Abbildung 22.22). Es erscheint das in Abbildung 22.23 dargestellte Meldungsfeld.

Abbildung 22.22: Auswahl einer vorhandenen .dqy-Datei von MSQuery im Dialogfeld Datenquelle öffnen.

siehe Abbildung

  • Um EINKAUF.DQY zur ständigen DatenquelleStaendige fuer Seriendruck für das Seriendruck-Hauptdokument EINKAUF1995H1.DOC zu machen, klicken Sie auf die Schaltfläche Ja des Meldungsfelds, um zum Dialogfeld Seriendruck-Manager zurückzukehren. Der Pfad zu Ihrer Abfragedatei und deren Name erscheinen im Bezeichnungsfeld Daten des Feldes Datenquelle.

Abbildung 22.23: Die .dqy-Datei zur ständigen Datenquelle für das Seriendruck-Hauptdokument machen

siehe Abbildung

Word -Dokumente in Access-Tabellen einbetten oder verknüpfen

Viele Textverarbeitungsdokumente sind eine Sammlung einzelner Absätze, von denen sich jeder in Abhängigkeit vom Zweck des Dokuments ändern kann. Wenn das Dokument zum Beispiel einen Vertrag darstellt, kann man viele Absätze wahrscheinlich als Konfektionsware übernehmen: Standardabsätze, die auf der Basis der aktuellen Rechtssprechung, dem Zweck des Vertrags und der Beziehung zwischen den Parteien hinzugefügt werden. In ähnlicher Weise stellen Bücher eine Sammlung von Kapiteln dar. Wenn ein Autor ein Buch schreibt, durchläuft jedes Kapitel mehrere Bearbeitungsstufen. Dabei kann es fast aussichtslos werden, alle Textbausteine der einzelnen Dateien im Auge zu behalten und die Sammlung der Kapiteldateien für das Buch auf den verschiedenen Bearbeitungsstufen zu verwalten. Selbst wenn Sie mit einer durchdachten Konvention zur Benennung der Dateien arbeiten, können Sie leicht den Überblick über die Beziehung zwischen den Dateinamen und dem Inhalt der Dateien verlieren.

Anwendungen, die Dokumente verfolgen und Revisions-Datensätze für Dokumente verwalten, fallen in die Kategorie Dokumentenverwaltungssysteme. Gegenüber den Bildverwaltungssystemen, die statische – etwa von Scannern erzeugte – Bitmaps behandeln, müssen sich Dokumentenverwaltungssysteme mit dem dynamischen Inhalt von Dokumenten (veränderlichen Daten) beschäftigen. Mit den Möglichkeiten von OLE 2.1 bietet sich Access 97 fast zwangsläufig für das Erstellen von Dokumentenverwaltungssystemen an.

Ein einfaches Dokumentenverwaltungssystem läßt auf einer Tabelle mit einem oder mehreren Feldern des Datentyps OLE-Objekt aufbauen, um eingebettete Dokumente oder Verknüpfungen zu bestimmten Dokument-Dateien aufzunehmen. Dazu kommen mindestens zwei weitere Felder: eines für den Namen der Quelldatei des Dokuments und das andere zur Bereitstellung einer Dokument-Beschreibung. In zusätzlichen Feldern können Sie den Urheber des Dokuments kennzeichnen, den Status der Dokumente verfolgen, Schlüsselbegriffe hinzufügen und Berechtigungen für andere Personen zur Modifikation der Dokumente festlegen. Abbildung 22.24 zeigt den Entwurf einer einfachen Tabelle, die für das Speichern von Manuskripten in Form einzelner Kapitel in einem OLE-Objektfeld gedacht ist.

Vergleich mit VerknuepfenVergleich mit EinbettenNachdem Sie die Felder für Ihre Dokument-Tabelle definiert haben, müssen Sie bestimmen, ob Sie die Daten des Dokuments in die Tabelle einbetten oder die Dokumente mit ihren Quelldateien verknüpfen möchten. Ihre Entscheidung können Sie von den folgenden Kriterien abhängig machen:

  • Einbetten des Dokuments erlaubt die direkte Aktivierung zur Überprüfung des Dokuments innerhalb von Access. Die direkte Aktivierung ist ein relativ unauffälliger Prozeß.
  • Das Aktivieren eines verknüpften Dokuments startet Word 97 in einem eigenen Fenster.
  • Das Einbetten des Dokuments liefert eine unabhängige Kopie des Dokuments, die als Archivdatei dienen kann. Sie können den Wert der Gesperrt-Eigenschaft des Objekts auf Ja festlegen, um zwar die Archivierung des Objekts zu gestatten, nicht jedoch dessen Änderung.

Abbildung 22.24: Der Entwurf der Tabelle für ein einfaches Dokumentenverwaltungssystem.

siehe Abbildung

  • Beim Verknüpfen des Dokuments können Sie vorgenommene Änderungen am Dokument sofort einsehen.
  • Das Verknüpfen von Dokumenten erfordert es, daß das Dokument am selben Standort verbleibt. In den meisten Fällen bricht die Verschiebung des Dokuments auf ein anderes Laufwerk oder in ein anderes Verzeichnis die Verknüpfung ab.
  • Im Modus der direkten Aktivierung läßt sich ein eingebettetes Word 97- oder Excel 97-Dokument über die Datei-Menüauswahlen weder in einer Datei speichern noch drukken. Die Datei-Menüs dieser Anwendungen ersetzen nicht das Datei-Menü von Access 97, wenn man die eingebetteten Objekte aktiviert. Allerdings können Sie das Fenster von Word öffnen, um das Datei-Menü von Word zugänglich zu machen.

Ein Word 97-Dokument in eine Tabelle einfügen oder verknüpfen

Um ein Word 97-Dokument in ein OLE-Objektfeld einer Tabelle mit einem Entwurf ähnlich dem von Abbildung 22.24 einzubetten oder zu verknüpfen, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  • Setzen Sie das Caret in das OLE-Objektfeld. Wählen Sie Einfügen/Objekt, um das Dialogfeld Objekt einfügen anzuzeigen (Abbildung 22.25).
  • Sie können ein leeres Word-Dokument erstellen, indem Sie die Vorgabe Neu erstellen übernehmen und dann auf OK klicken. Um ein vorhandenes Dokument zu verknüpfen oder einzubetten, klicken Sie auf die Option Aus Datei erstellen. Die Liste Objekttyp ändert sich in das Textfeld Datei. (Wenn Sie ein Objekt aus einer Datei einfügen, ist die Auswahl von Microsoft Word Document nicht erforderlich.)

Abbildung 22.25: Das Dialogfeld Objekt einfügen.

siehe Abbildung

  • Sie können den Pfad und den Dateinamen in das Textfeld Datei eingeben oder auf die Schaltfläche Durchsuchen klicken, um das Dialogfeld Durchsuchen anzuzeigen (Abbildung 22.26). Markieren Sie die zu verwendende Datei in der Liste Dateiname, und klicken Sie dann auf Öffnen, um das Dialogfeld Durchsuchen zu schließen und zum Dialogfeld Objekt einfügen zurückzukehren.

Abbildung 22.26: Auswahl einer Quelldokumentdatei im Dialogfeld Durchsuchen.

siehe Abbildung

  • Die im vorherigen Schritt ausgewählte Datei erscheint im Textfeld Datei. Jetzt können Sie zwischen Verknüpfen und Einbetten der Datei wählen. Die folgenden Beispiele verwenden eingebettete Objekte, um die direkte Aktivierung zu demonstrieren (Abbildung 22.27). Wenn Sie die Datei verknüpfen möchten, schalten Sie das Kontrollkästchen Verknüpfen ein. Klicken Sie auf OK.

Abbildung 22.27: Einbetten eines Word 97-Dokument-Objekts aus einer Datei.

siehe Abbildung

  • Setzen Sie den Datensatzmarkierer der Tabelle auf einen anderen Datensatz, um das einbettete Objekt oder die Verknüpfung zur Datei des Objekts in Ihrer Tabelle zusammen mit der OLE-Präsentation zu speichern.

Wiederholen Sie die obigen Schritte für jedes Dokument, das Sie der Tabelle hinzufügen möchten. Sie können das Dokument-Objekt im Fenster von Word 97 aktivieren, indem Sie auf die OLE-Objektzelle doppelklicken. Wenn Sie die Dokumente anzeigen, können Sie sich davon überzeugen, daß der Inhalt mit der Beschreibung übereinstimmt.


Der Eintrag für Microsoft Word 97 erscheint nicht in der Liste der Objekttypen im Dialogfeld Objekt einfügen, oder der Versuch, ein Word 97-Dokument einzufügen, führt zur Fehlermeldung, daß der Eintrag in der Registrierungsdatenbank ungültig oder beschädigt ist.

Die Registrierungseinträge für Word 97 fehlen oder sind ungültig. Wenn der Eintrag für Word 97 fehlt, wurde das Setup-Programm von Word wahrscheinlich nicht vollständig ausgeführt. (Der letzte Schritt des Setups fügt Einträge in die Registrierung ein.) Wenn die »Beschädigt«-Meldung erscheint, ist es wahrscheinlich, daß Sie die Word-Dateien vom ursprünglichen Verzeichnis, in dem Setup die Dateien installiert hat, in ein anderes Verzeichnis verschoben haben. In jedem Fall brauchen Sie den Registrierungseditor (RegEdit), um das Problem zu beheben. In Kapitel 19 finden Sie eine Anleitung für den Einsatz des Registrierungseditors.

Ein Formular zur Anzeige des Dokuments erstellen

Wenn Ihre Tabelle nur wenige Felder enthält, können Sie mit der AutoFormular-Funktion ein einfaches Formular für die Anzeige des eingebetteten oder verknüpften Objekts erstellen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Dokument-Formular aufzubauen:

  • Die Tabelle mit Ihren Word-Objekten muß mit Fokus in der Datenblattansicht geöffnet sein. Klicken Sie nun auf den Pfeil der Schaltfläche Neues Objekt in der Symbolleiste, und wählen Sie im Dropdown-Menü AutoFormular. Der Formular-Assistent erstellt automatisch ein Standardformular.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Entwurfsansicht in der Symbolleiste. Ordnen Sie die Steuerelemente bei Bedarf neu an, und ändern Sie ihre Größe. Das gebundene Objektfeld sollte fast den gesamten Anzeigebereich einnehmen. Um das Dokument im Originalformat anzuzeigen, setzen Sie die Eigenschaft Höhe des Objektfelds auf 29,7 cm und die Eigenschaft Breite auf 21,0 cm (für A4-Formate).

Wenn Sie das Formular für Dokumente im Format US-Letter (8 ½ mal 11 Zoll) einrichten möchten, in den Ländereinstellungen aber das metrische Maßsystem festgelegt ist, können Sie auf eine Umrechnung verzichten: Geben Sie einfach für Höhe den Wert 11" und für Breite den Wert 8,5" ein. Access rechnet dann die Zoll-Maße in Zentimeter um.

  • Kehren Sie zur Formularansicht zurück, um die Präsentation des Dokuments anzuzeigen. Abbildung 22.28 zeigt eine Seite des US-Manuskripts für das Kapitel 21 des vorliegenden Buches. Die Größe des gebundenen Objektfeldes in Abbildung 22.28 beträgt etwa 21,6 x 27,9 cm (8,5 x 11 Zoll).
  • Doppelklicken Sie auf das Objektfeld, um das Objekt zu aktivieren. Dadurch startet Word 97, falls es nicht bereits läuft. Wenn Sie das Objekt eingebettet haben, werden die Symbolleisten von Word in die Anzeige als verankerte Symbolleisten hinzugefügt. Die Menüauswahlen von Word ersetzen die Menüs Bearbeiten und Ansicht von Access, und Word fügt die eigenen Menüs Einfügen, Format, Extras und Tabelle in die Menüleiste ein (Abbildung 22.29).

Abbildung 22.28: Die Präsentation eines Word-97-Dokuments in einem gebundenen Objektfeld.

siehe Abbildung

  • Mit den Tasten (Bild auf) und (Bild ab) können Sie sich durch das Dokument bewegen. Wenn das Objekt aktiviert ist, sind alle Bearbeitungsfunktionen von Word 97 verfügbar. Allerdings können Sie das Dokument nur in der Seitenansicht anzeigen. Mit Hilfe der Bildlaufleiste des Access-Formulars lassen sich auch Teile der Seiten anzeigen, die momentan nicht im Anzeigebereich liegen. (Eine Auflösung von 800 x 600 Punkten oder höher ist hier von Vorteil.)
  • Klicken Sie auf das Formular außerhalb des gebundenen Objektfelds, um die Markierung des Objekts aufzuheben und zur Präsentationsansicht des Dokuments zurückzukehren.

Abbildung 22.29: Ein eingebettetes Word 97-Dokument, das in einem gebundenen Objektfeld aktiviert wurde.

siehe Abbildung


Sie können auch auf die Datensatzauswahlleiste am linken Rand des Formulars klicken, um die Markierung des Objekts aufzuheben und zur Präsentationsansicht zurückzukehren.
  • Um das Dokument in einer Datei zu speichern, das Layout der Seite zu ändern oder ein eingebettetes Dokument zu drucken, wählen Sie Bearbeiten/Dokument-Objekt/Öffnen. Microsoft Word wird in einem separaten Fenster geöffnet, in dem sich das eingebettete Dokument bearbeiten läßt. Außerdem können Sie auf das Menü Datei von Word zugreifen, um die Änderungen zu speichern (Abbildung 22.30).
  • Wählen Sie Datei/Schließen und zurückkehren zu FormularName, um das Fenster von Word zu schließen und zu Access zurückzukehren.

Die einzige verfügbare Ansicht eines Word-Dokuments bei einem eingebetteten Objekt ist die Seitenansicht. Das Layout eines eingebetteten Dokuments können Sie ändern, indem Sie das Dokument in Word öffnen (siehe den vorherigen Schritt 8), Datei/Seite einrichten wählen und dann die erforderlichen Anpassungen vornehmen.

Sie können auch zusätzliche Dokument-Objekte direkt in das Formular aufnehmen. Um ein Objekt in der Formularansicht einzubetten oder zu verknüpfen, setzen Sie den Datensatzzeiger auf den leeren (neuen) Datensatz. Im gebundenen Objektfeld erscheint eine leere Präsentation. Wählen Sie Einfügen/Objekt, und führen Sie die Schritte 2 bis 5 des vorherigen Abschnitts aus, um zusätzliche Dokument-Objekte einzufügen oder zu verknüpfen.

Abbildung 22.30: Öffnen des eingebetteten Dokuments im Fenster von Word 97.

siehe Abbildung


© 1997 Que
Ein Imprint des Markt&Technik Buch- und Software- Verlag GmbH
Elektronische Fassung des Titels: Special Edition: Access 97, ISBN: 3-8272-1013-5

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